Nach der Begrüßung durch Pfarrer Michael Maxeiner stellte Frau Edith Anders aus dem Koordinierungsteam und dem Kirchenvorstand St. Marien Wachtberg das Logo vor. Anschließend wurde ein Kuchen hereingetragen, der das neue Logo trug – ein Zeichen dafür, dass Gemeinschaft nicht nur im Symbol, sondern auch im Miteinander bei Kaffee und Kuchen erfahrbar wurde. So entstand ein vertrauter Ort der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders für die Menschen aus den verschiedenen Gemeinden, die künftig eine gemeinsame Kirchengemeinde bilden werden.
Frau Anders erläuterte die Symbolik des neuen Logos: „Das zentrale Element ist ein Kirchenfenster. Fenster sind für uns mehr als nur Lichtspender – sie stehen für Offenheit, für den Weg nach außen und für die Einladung, Teil unserer Gemeinschaft zu sein. Jedes einzelne Fensterstück repräsentiert einen Ort unserer Gemeinden. Zusammen bilden sie ein harmonisches Gesamtbild. Der Halbkreis unter dem Fenster symbolisiert die Gastfreundschaft und Offenheit unserer neuen Kirchengemeinde. Wir kommen in unseren Unterschieden zusammen, um einander zu unterstützen und zu inspirieren.“ Das Logo wird Schritt für Schritt in der Kommunikation der neuen Kirchengemeinde sichtbar – auf der Homepage, in den Pfarrnachrichten, auf Plakaten und bei Veranstaltungen. Frau Anders lud die Anwesenden ein, ihre Eindrücke zu teilen: „Ihre Perspektiven helfen uns, dieses Zeichen lebendig zu halten.“
Pfarrer Maxeiner ergänzte die Präsentation des Logos mit der Vorstellung des Claims „Viele Orte. Ein Zuhause. Unser Glaube.“ der neuen Kirchgemeinde: „Unsere Gemeinden haben jeweils ihre eigene Geschichte, Tradition und Prägung. Diese Vielfalt spiegelt die Unterschiedlichkeit der Menschen wider, die hier leben. Doch gerade in dieser Unterschiedlichkeit liegt unsere Stärke. Sie verbindet uns, weil wir gemeinsam hier zu Hause sind und den einen Glauben teilen. Unser Glaube ist wie ein Zuhause, das uns trägt und mit Gott und miteinander verbindet. Genau das wollen wir leben: Viele Orte. Ein Zuhause. Unser Glaube.“ Pfarrer Maxeiner betonte, dass dieser Leitgedanke bereits seit zwei Jahren in der Pastoralen Einheit sichtbar wird: „Wir sind gemeinsam auf dem Weg des Zusammenfindens und Zusammenwachsens. Ich danke allen, die diesen Weg mitgehen und -gestalten, dass Kirche vor Ort auch in Zukunft Gemeinschaft und Zuhause schenkt.“
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Hinweis zur Neustrukturierung: Zum 31. Dezember 2025 werden die Kath. Kirchengemeinden St. Marien Wachtberg, St. Johannes der Täufer Meckenheim, St. Michael Merl, St. Petrus Lüftelberg, St. Jakobus der Ältere Ersdorf-Altendorf und St. Martin Rheinbach-Wormersdorf aufgehoben. Zum 1. Januar 2026 wird die neue Kirchengemeinde St. Marien und St. Johannes der Täufer, Wachtberg und Meckenheim errichtet. Sie umfasst ca. 17.000 Gemeindemitglieder.