30 Aussteller bei Kindersachenbörse in Altendorf

30 Aussteller haben sich an der 6. Kindersachen- und Spielzeugbörse der Altendorf-Ersdorfer Schützen beteiligt, um Baby- und Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher und vieles mehr an Mann und Frau bringen wollten. Für die Verpflegung mit Würstchen, Waffeln, Brezeln und Getränken sorgte die Schützenbruderschaft.

Monster-los-Schlaffest in der Kita Sankt Josef

15 Vorschulkinder des  Kindergartens Sankt Josef in Womersdorf haben sich Ende Mai zu einem Schlaffest getroffen. Die „Maximonster 2017/2018“ fieberten bereits seit Beginn des Kindergartenjahres diesem Event entgegen. Pünktlich um 18 Uhr versammelten sich alle Vorschulkinder vor dem Tor des Kindergartens. Zwei Erzieherinnen ließen die Kinder durch ein Bettlaken-Monster-Maul die Monsterhöhle betreten. Für die weitere tolle Stimmung sorgte das restliche Erzieherinnenteam, indem es die Kinder mit Musik und klatschend begrüßte. Jedes Kind wurde mit einem selbstgestalteten Motto-T-Shirt und einem Monsterhaarreifen ausgestattet und durfte dann mit den Eltern das eigene Nachtlager herrichten.

Auf dem Weg durch die KiTa waren an jeder Ecke kleine Details zu entdecken: Monsterlampions, ein Luftballonmonster, ein Monsterbuffet… Die Eltern verließen das Gebäude um 18.15 Uhr - und hinterließen gespannte Kinder und motivierte Erzieherinnen in perfekt vorbereiteten Räumlichkeiten. Bis tief in die Nacht wurde gegessen, gefeiert, getanzt, gebastelt, nachtgewandert und zum Schluss sogar geschlafen.

Am nächsten Morgen durften die Eltern um 9 Uhr in strahlende Kinder- und müde Erzieherinnenaugen sehen. Aber das Resümee der Kinder und der Erwachsenen war gleich: Es war ein wunderschönes Schlaffest, das die Kinder nie vergessen werden. Hierzu wird auch der bei der Nachtwanderung gefundene Schatz und das selbstgebastelte Erinnerungskissen einiges beigetragen haben.

Jungend auf Wallfahrt - Diözesanjungschützentag am 7. Juli

Die Diözesanjungschützenwallfahrt der Schützenjugend des Erzbistums Köln hat die Teilnehmer nach Leverkusen-Lützenkirchen geführt. Beginnend am Naturgut Ophoven, verlief der Wallfahrtsweg durch den Wald bis zur Lützenkirchener Pfarrirche. Die schlechte Wettervorhersage hatte viele Besucher abgehalten, doch aus der Voreifel waren knapp 20 Schützen aus den Bruderschaften Ersdorf-Altendorf, Oberdrees und Rheinbach angereist - unter ihnen auch Bezirksjungschützenmeister Hendirk Beer und Diözesankönigspaar Helga und Christian Klein (St. Seb. Ersdorf-Altendorf). Nach einer sehr verregneten Hinfahrt ging es für alle trockenen Fußes bis zum Ziel. Zum Abschluss feierte Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich mit Pfarrvikar Helge Korell unter Begleitung des Kirchenchors einen Wortgottesdienst. Das Motto der Wallfahrt, bei der es auch um den achtsamen Umgang mit der Natur ging,  lautete „Held in grün“.

Die nächste Diözesanveranstaltung der Schützenjugend findet im Bezirksverband Voreifel selbst statt: Am 7. Juli erwartet Besucher auf der Burg Adendorf (Wachtberg) ein großes Programm beim  Diözesanjungschützentag. Erwartet werden 1.800 Gäste. Am 8. Mai fand ein Helfertreffen statt, bei dem alle Interessierten über den aktuellen Planungsstand, sowie über die Arbeiten vor, während und nach der Veranstaltung informiert wurden. Geplant sind eine Jugendmesse mit anschließendem Festzug und eine lange Spielestraße mit vielen Attraktionen für alle Altersgruppen geben. Am Nachmittag heizt die Band „Schmitz Marie“ mit kölschem Cover-Rock ein. Bogenschießen, Soccer-Cage und eine Foto-Aktion des Diözesankönigspaars fehlen ebenso wenig wie ein Kleinkinder-Zelt und ein vielfältiges Verpflegungsangebot vom großen Kuchenbuffet bis hin zu Eis und herzhaften Leckereien. Nähere Informationen unter www.bdsj-voreifel.de.

Eine Steinschlange als Zeichen für Zusammenhalt

Die Kinderkirche in Lüftelberg hat eine Aktion in der Corona-Zeit gestartet. Die Kleinen sind eingeladen, an einer Steinschlange mitzubauen und den Alltag bunter und lustiger zu machen. Wer mitmachen will, bemalt einen Stein und bringt gute Wünsche und Botschaften darauf unter. Das Bemalen macht Spaß und ist für Groß, Klein, Jung und Alt ein gutes Mittel gegen Langeweile. Jeder kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und seinen Stein an die Schlange anlegen. So wächst durch den Einsatz vieler die gemeinsame Schlange, die in Corona-Zeiten ein Zeichen für Zusammenhalt, Freude und Hoffnung sein soll.

25-Jahr-Jubiläum der Kita Ersdorf: Sonniges Wetter und hoher Besuch

Sonniges Wetter und hoher Besuch: Zum 25-Jahr-Jubiläum der Kita von  Sankt Jakobus in Ersdorf kam eigens Bürgermeister Bert Spilles. Auch Pfarrer Reinhold Malcherek, Ortsvertreter Ferdi Koll und Hermann-Josef Nöthen sowie Anne Schnurpfeil vom Kirchenvorstand gehörten am Sonntag (25. Mai) zu den Gratulanten.

Zum Auftakt gab es eine Familienmesse in der Ersdorfer Jakobus-Kirche mit Pfarrvikar Franz-Josef Steffl und Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen. In dem Gottesdienst, der vom Pfarrcäcilienchor begleitet wurde, zeigten die Kinder anschaulich, was das Zusammensein in der Kita ausmacht.

Nach einem gemeinsamen Weg zur Kita begrüßte Leiterin Rabea Becker alle Gäste. Fähnchen boten einen bunten Rahmen. Das Maikönigspaar Phillipp Schoenenberg und Martina Cramer enthüllte das neue Kita-Logo, welches Christian Klein, Vater eines Kita-Kindes, gestaltet hat. Das neue Logo wurde von Pfarrvikar Steffl gesegnet. Für ein großes Bobby-Car- und Roller-Rennen wurde eigens die Straße abgesperrt. Auch eine Zauberer-Show und Kinderschminken standen auf dem Programm. 1.000 Preise gab es bei einer Tombola zu gewinnen. Viele frühere Kita-Kinder und Eltern bewunderten die Fotowände, die einen Rückblick auf 25 bewegte Jahre boten.

Für den Förderverein überreichten Vorsitzender David Wagner und Kassenwartin Andrea Schmitz ein großes Paket mit Sandspielzeug und eine Spende von 2.000 Euro zur Restaurierung des Außengeländes. Weiter hatte ein anonymer Spender für das Projekt "Außengelände" 1.500 Euro gestiftet. Dies und die Zusage des Kirchengemeindeverbandes Meckenheim, ebenfalls einen Beitrag zu leisten, lösten freudigen Beifall aus. Mit dem Geld sollen nicht mehr funktionierende Klettergeräte ersetzt werden.

Die Jakobus-Kita befindet sich seit 1989 in einem eigenen Gebäude an der Raiffeisenstraße. Zuvor war ein Kindergarten seit 1982 in der Altendorfer Grundschule und ab 1985 eine weitere Gruppe im "Lehrerhaus" untergebracht. Seit 2005 wird eine Übermittagsbetreuung angeboten. Zudem werden seit 2006 auch Unterdreijährige betreut.

Viel Sonne beim Schützenfest in Altendorf-Ersdorf

Viele Gäste sind der Einladung zum diesjährigen Schützenfest der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf am 14. Juni gefolgt. Auf dem Schützenplatz am Ortsausgang von Altendorf hatte das Team um Brudermeister Christian Klein ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Kinderschminken, Medaillen-Schießen, Lasergewehrwettkampf für die unter 12-jährigen, diverse Spiele und als Highlight die „Water Walking-Balls“ - ein 6 mal 8 Meter großes Wasserbecken, in dem Kinder und Erwachsene in großen transparenten Kunststoffbällen über das Wasser laufen konnten.

Präses Reinhold Malcherek feierte die Heilige Messe gemeinsam mit Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich, der das Fest überraschend besuchte. Gut gelaunt beanspruchten beide für sich, das gute Wetter bestellt zu haben. Denn 24 Grad und strahlender Sonnenschein luden nicht nur die befreundeten Schützenbruderschaften aus Adendorf, Oberdrees, Rheinbach, Villip und Wormersdorf, sondern vor allem viele Anwohner des Doppelortes ein, mit den Altendorf-Ersdorfer Schützen zu feiern.

Das kaiserliche Wetter freute auch die hiesigen Majestäten – Kaiserpaar Peter und Magda Radermacher, Prinz und Bezirksprinz Tim Breuer mit Prinzessin Andrea Wiesel und Bürgerkönigin Inge Schmitz, die „ihr“ Schützenfest sehr genossen. Nach der Messe begrüßte Klein auch Bezirkskönig Volker Spiess, Bezirksliesel Irene Tuschen, Bezirksschülerprinzessin Michelle Lamberts und Bezirksbambiniprinzessin Justine Kerzmann. Auch hieß der Brudermeister Bürgermeister Bert Spilles und die Ortsvorsteher Ferdi Koll und Ralf Decker willkommen.

Bei der abendlichen Siegerehrung zeichneten die Schießmeister Ulrich Dold und Ralf Breuer die erfolgreichen Sieger aus. Beim Medaillen-Schießen der Nichtschützen gewann Céline Momsen (44 Ringe) vor Christian Loges und Simon Reiser (beide 43 Ringe). Unter den Kleinsten, die sich beim Lasergewehr-Wettkampf messen konnten, setzte sich Tim Gastl (35 Ringe) gegen Celina Reiser und Liam Krüger (beide 30 Ringe) durch.

Beim Ehrenpreisschießen gewann Laura Fischer in der Schülerklasse vor Marco Spitzer (beide 19 Ringe). Die Jungschützenklasse entschied Katrin Merzenich (20 Ringe) vor Benedikt Wagner (19 Ringe) für sich. Stefanie Marquardt und Irene Tuschen gewannen in der Damenklasse (je 20 Ringe). Erstplatzierter der Schützenklasse wurde Ludwig Metternich vor Thilo Schlitzer (beide 20 Ringe). In der Altersklasse gewann Hans-Josef Merzenich. Heinz Schneider belegte den 2. Platz (beide 20 Ringe). Bei den Senioren setzte sich Rainer Noll gegen Werner Koll (beide 20 Ringe) durch.

Anlässlich der Aktion „Lichter im Advent“ erhielt die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Altendorf-Ersdorf 1.500 Euro von der Raiffeisenbank. Symbolisch überreichte Regionalmarktleiter Heinz Brun am Schützenfest einen Scheck. Die Schützen planen damit, das Schützenbrauchtum für die Anwohner des Doppelortes attraktiver zu gestalten. Statt des zuletzt weniger angenommenen klassischen Schützenballs soll es künftig einen Partyabend geben. Unter dem Motto „Schützen Halligalli“ lädt die Bruderschaft am 12. September in die Schützenhalle ein.

Christian Klein

Jakobus-Kita Ersdorf auf dem Bauernhof

Die Maulwurfgruppe der Jakobus-Kita Ersdorf hat den Bauernhof der Familie Nußbaum in Kalenborn besucht. Der Besuch bildete den Abschluss der Projektreihe „Tiere auf dem Bauernhof“. Für die Kinder gab es viel zu entdecken. Im Kuhstall halfen sie, die Kühe zu füttern und neues Stroh in die Boxen zu geben. Im  Hühnerstall sammelten die Kinder 159 Eier.

Bei warmem Kakao aus frischer Kuhmilch und gekochten Eiern stärkten sich die Kleinen und Großen, bevor es zu den Kaninchen ging, die vor kurzem Nachwuchs bekommen hatten. Große Augen machten die Kinder auch beim Besuch der Schweine, Pferde und Gänse. auch die Heimfahrt im Bus war für die Kids ein echtes Erlebnis, auch wenn der Busfahrer sicher froh war, als sich der penetrante Stallgeruch später wieder verzogen hatte.

Jungschützen bei der Diözesanwallfahrt

Die 14. Diözesanjungschützenwallfahrt des Bundes der Sankt Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverband Köln führte die Teilnehmer nach Berrenrath (Hürth). Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Menschen auf dem Weg“ und wurde von weit über 100 Jungschützen und junggebliebenen Schützen besucht. Aus dem Bezirksverband Voreifel reisten knapp 40 Teilnehmer an.

Lampenfieber im Freizeitpark

Die Kita-Kinder der Kindertagesstätte St. Josef in Wormersdorf haben alle Eltern und Geschwister zu einem Familiennachmittag in den Rheinbacher Freizeitpark eingeladen. Zur Begrüßung gab es ein Lied von allen Kindern und die 15 Maxi-Kinder der Kita spielten, nach wochenlangem Einüben und mit leichtem Lampenfieber, das Theaterstück „Der kleine Bär sucht einen Freund“ vor. Als Erinnerung an den Nachmittag konnten die Familien gemeinsam Türschilder aus Schiefer gestalten. Für das leibliche Wohl wurde gegrillt und mitgebrachten Leckereien verzehrt.

Goldkommunion 2019 in Sankt Johannes der Täufer

Zum Weißen Sonntag hat die Gemeinde die Erstkommunikanten des Jahres 1969 zur Heiligen Messe eingeladen. So konnte Pfarrer Reinhold Malcherek nach dem feierlichen Einzug sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Jubiläumsgottesdienst willkommen heißen. Seine Glück- und Segenswünsche wurden von der Gemeinde mit Applaus begleitet. Nach der Messe traf sich die Gruppe zu einem Empfang, den der Pfarrausschuss vorbereitet hatte. Dort überreichte Pfarrer Malcherek zur Erinnerung an den Tag allen eine Plakette und die Broschüre über die Geschichte der Pfarrei. Natürlich gab es viel zu erzählen, Fotos anzuschauen und die Vergangenheit aufleben zu lassen zu dem Ereignis, das nun ein halbes Jahrhundert zurücklag.

Jugendliche der Pfarreiengemeinschaft schreiben 200 Herzbriefe für Senioren

Bisher rund 200 Briefe haben Jugendliche der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim in der Corona-Zeit an Senioren geschickt. Mitgemacht haben bei der Aktion „#herzbrief – Jugend teilt Gemeinschaft" die Messdienergruppen, die DPSG vom Pfadfinderstamm Swabidua, die Malteser-Jugend und die Schützenjugend Ersdorf-Altendorf, wie Jugendreferentin Hanna Blaschke in einem Interview des Domradios berichtete. Viele ältere Menschen „seien zu Tränen gerührt“ gewesen, schon weil jemand an sie gedacht habe. „Das war begeisternd und hat die Menschen auf jeden Fall sehr getroffen und sehr viel Motivation und Freude geschenkt.“ Laut Blaschke haben die Jugendlichen Gedichte, selbst gebastelte Sachen aus Gips, Stoffsachen oder ganz normale Karten in die Briefe gesteckt. Diese seien dann im Pfarrbüro gesammelt und von Ehrenamtlichen verteilt worden.
Die St. Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf hat rund 140 der Briefe an ihnen unbekannte Senioren geschrieben, die vom Corona-Kontaktverbot besonders betroffen sind. Einen Materialzuschuss für die Aktion bekamen die Sebastianer von der BDKJ-Stiftung „Morgensterne“.

Kinderkunst in der KiTa

Kinder und Erzieherinnen der Kita St. Petrus in Lüftelberg haben zu einer Kunstausstellung in und um die Kindertagesstätte geladen.
Unter dem Motto „K-K-K KiTa – Kinder - Kunst betätigten sich die Kinder seit Januar als kleine Künstler und stellten viele unterschiedliche Kunstobjekte her. Neben Bildern zur Farblehre zeigten sie ihre Werke zur Glaskunst und zur Falttechnik. Sie bearbeiteten Speckstein zu Schmeichelsteinen und gegenständlichen Objekten wie z. B. Fisch und Muschel.
Zu verschiedenen Motiven wurde mit unterschiedlichen Materialien gemalt, gezeichnet und geklebt; u.a. erstellte eine Kindergruppe aus Verschlüssen verschiedenster Farben und Formen eine dreidimensionale Kollage her.
Im Rahmen der Naturbetrachtung „ Von der Raupe zum Schmetterling“ entstanden Raupen mit Handabdrücken und eine Schmetterlingskollage.
Als Kunstexperten überzeugten die älteren Kinder ihre Eltern und Besucher, als sie sie durch die Ausstellung führten. Hier wussten sie auch einiges über das Leben und die Werke des Malers August Macke zu berichten. Das Bild des Malers „Das rote Haus“ hatte den Kindern als Vorlage für eigene phantasievolle Bilder gedient.
Die Besucher waren sehr angetan. Eine Besucherin stellte fest:“ Die hier gezeigten Bilder und Werke strahlen viel Freude aus.“
Die Exponate werden noch einige Zeit im Außenbereich der Kita zu sehen sein.

"Ab und zu esse ich auch gerne Fritten"

Vier Jugendliche aus Meckenheim interviewen Weihbischof Ansgar Puff

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff ist vom 24. April bis 3. Mai auf Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gewesen. Als „Überraschungsgast“ feierte er dabei auch eine Frauenmesse in St. Johannes mit. Nach dem Gottesdienst nahm er sich spontan Zeit, um in einem Interview auf Fragen der Jugendlichen Florian Heinrich (10), Jessica Bracht (12), Franziska Heinrich (14) und Thomas Backsmann (18) zu antworten.

Frage: Herr Weihbischof, wir holen mal ganz weit aus: Sind Sie gerne zur Schule gegangen?

Puff: Ich gebe ganz offen zu: Es lief nicht immer so gut. In manchen Fächern und zu manchen Zeiten habe ich so meine Schwierigkeiten gehabt. Natürlich hat vieles vom Lehrer abgehangen.

Frage: Was machen Sie in ihrer Freizeit?

Puff: In mache gerne Ferien an der See, ich gehe gerne Schwimmen und lese gerne. Und ab und zu esse ich auch gerne Fritten.

Frage: Welche Aufgaben haben Sie als Weihbischof?

Puff: Als Weihbischof bin ich für den südlichen Pastoralbezirk des Erzbistums Köln verantwortlich. Dazu gehört es, die Gemeinden zu besuchen, mich um die Fragen der Seelsorge dort zu kümmern und natürlich auch die Firmungen zu spenden. Mein Gebiet reicht von Bonn über den Rhein-Sieg-Kreis, Euskirchen und den Rheinisch Bergischen Kreis bis nach Altenkirchen

Frage: Warum heißt es Weihbischof, obwohl Sie doch die Firmung spenden?

Puff: Weihbischof heißt es nur in Deutschland. Manchmal spenden wir tatsächlich das Sakrament der Weihe, etwa die Diakonenweihe. In anderen Ländern wird das Amt Hilfsbischof genannt. Das ist auch eigentlich der richtige Begriff. Denn mit meiner Arbeit unterstütze ich ja den Diözesanbischof, unseren Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki, der allein die große Erzdiözese gar nicht betreuen könnte.

Frage: Haben Sie sich schon immer für dieses Amt berufen gefühlt?

Puff: Ich wollte zunächst gar nicht Geistlicher werden. Ich war zunächst Sozialarbeiter und habe erst mit 28 Jahren gespürt, dass ich Priester werden will. Im Gebet habe ich gespürt, dass Gott das von mir will. Nach dem Theologiestudium und der Priesterweihe war ich dann 16 Jahre in verschiedenen Aufgaben als Priester tätig, bevor mich der Papst beauftragt hat, das Amt des Weihbischofs zu übernehmen.

Frage: Tragen Sie auch einen Bischofsring?

Puff: Ja. Immer. Der Bischofsring ist so etwas wie ein Ehering und erinnert mich ständig an meine Berufung.

Frage: Was macht Ihnen am meisten Spaß bei Ihrer Arbeit?

Puff: Die Gespräche über Gott und den Glauben – gerade auch mit Jugendlichen. Ich komme gerne in die Gemeinden, um ihnen die Firmung zu spenden – auch wenn ich dafür lange Wege zurücklegen muss.

Frage: Wie bereiten Sie sich auf eine Firmung vor?

Puff: Ich bete viel davor. Und dann stecke ich viel Zeit in die Predigt. Das Gespräch nach den Firmgottesdiensten ist mir auch sehr wichtig.

Frage: Hat Gott Ihnen schon mal geholfen hat?

Puff: Klar. Sehr oft sogar.

Frage: Woran ist Gott zu erkennen?

Puff: Es ist natürlich schwer, sich jemanden vorzustellen, den man nicht sehen kann. Deshalb wird der Heilige Geist ja auch in Bildern beschrieben – zum Beispiel als Taube. Ich finde das ein tolles Bild. Tauben schnäbeln – das ist ein schönes Zeichen für Zuneigung und symbolisiert die Liebe Gottes zu uns Menschen.

Frage: Und wo war Gott beim Absturz der Germanwings-Maschine?

Puff: Das ist schwer zu sagen. Aber Gott ist sicher bei all den Menschen, die jetzt trauern und Trost suchen.

15 Goldkommunion-Jubilare in Sankt Johannes der Täufer

Am Weißen Sonntag haben 15 Erstkommunikanten des Jahres 1966 in Sankt Johannes ihre Goldkommunion gefeiert. Zum Gottesdienst am 3. April begrüßte Pfarrer Reinhold Malcherek im Rahmen einer Familienmesse alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz herzlich. Die Kommunionkinder dieses Jahres überraschten die Jubilare mit einem selbstgemalten Bild und überreichten dazu jedem eine weiße Rose. Im Anschluss an die Heilige Messe fand ein kleiner Empfang im Pfarrsaal statt, vorbereitet vom Pfarrausschuss. Das Beisammensein wurde gerne genutzt, um alte Fotos zu betrachten, Erinnerungen auszutauschen und vergangene Zeiten aufleben zu lassen.

Gemeinde Sankt Michael kürt Maikönigin

Am 17. Mai war es wieder einmal soweit: Der Seniorennachmittag des Monats lud zu Kaffee, Kuchen und einem leckeren Spargelessen ein. Das Motto des Tages lautete: Tanz im Mai. Und dazu gehörte eine Maikönigin. Per Auslosung wurde in diesem Jahr Eva Theisen (85) gekürt. Die Insignien ihrer Würde, der Kopfschmuck und die Schärpe, angefertigt von Frau Maria Ulhaas, wurden ihr angelegt und freudig ein Ständchen gesungen.

Dann aber ging der Tanz los. Zunächst traten Eva Theisen und Maria Ulhaas zum obligatorischen Königinnentanz auf die Tanzfläche. Der fröhliche Spaß endete später in einer lustigen Polonaise. Und das Ganze funktionierte auch ohne Männer, da sie bei den Seniorennachmittagen leider rar sind. Musikalisch wurde der Seniorennachmittag von Rosi Keller wechselweise mit ihrem Akkordeon und einem Keyboard begleitet.

Malteser-Wallfahrt nach Kevelaer

Rund 60 Teilnehmer haben am Samstag, 9. Juni, an der Wallfahrt der Malteser aus Meckenheim nach Kevelaer teilgenommen.  Als Pilgergruppe „SU 1“ machten sie sich am frühen Samstagmorgen zusammen mit rund 20 Begleitpersonen auf den Weg in den niederrheinischen Wallfahrtsort, wo 1.000 Gläubige aus dem ganzen Erzbistum zusammenkamen. Am Morgen gab es zunächst eine Messfeier in der Kevelaerer Basilika mit dem Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki. Im Anschluss daran erhielten die Pilgernden ein selbstgekochtes Mittagessen aus der Malteser Feldküche und konnten ihren Nachmittag bei bestem Wetter in der Innenstadt verbringen. Eine Abschlussandacht mit Diözesanseelsorger Pfarrer Markus Polders beendete den Tag.

Plastikdeckel-Sammlung, Singen mit Senioren, Grabpflege…

Merler Messdiener, Malteser und Schützenjugend machen bei 72-Stunden-Aktion mit

Gleich drei Gruppierungen aus der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim haben sich an der 72-Stunden-Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ“ beteiligt. Die Messdienerleiter Merl, die Malteser Meckenheim und die Sankt Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf machten bei dem Projekt unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ vom 23. bis 26. Mai mit. Zum zweiten Mal hatte der BDKJ die Aktion bundesweit initiiert. Dabei engagierten sich über 160 000 junge Menschen in ganz Deutschland drei Tage lange für soziale Projekte in Ihrer Nähe.

Ein etwas anderer Abschied im Familienzentrum St. Josef

Trotz Corona-Pandemie hat das Familienzentrum St. Josef Wormersdorf seine Vorschulkinder gebührend verabschiedet. Aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln für Kitas war dabei aber Kreativität angesagt. Zwar konnten die „Maxis“ mit ihren Familien nicht wie gewohnt mit allen gemeinsam einen Gottesdienst und in der Kita Abschied feiern. Sie haben aber doch einen tollen Tag erlebt.
Morgens früh ging es mit einem Bobbycar-Autokino los. Zu sehen war der Film: „Pipi Langstrumpf lernt Plutimikation“, natürlich - der Situation angemessen - mit Popcorn. Am Nachmittag kamen alle Maxis zur reduzierten Abschiedsfeier in die Kita. Die begann mit einem kleinen Outdoor-Gottesdienst, bei dem Fürbitten für den Schulstart gesprochen und gesungen wurden. Danach gab es eine Schulranzen-Modenschau auf fetzige Musik durch den ganzen Garten. Erfrischt haben sich die Kinder mit einer Limo für einen Fanta-tastischen Schulstart. Zudem fieberten sie mit Kasperle mit, als er der frechen Hexe die verzauberte Schultüte der Prinzessin wieder abluchste. Eine eiskalte Überraschung durfte auch nicht fehlen. Zum guten Schluss konnten die Kinder zum Hit „We are the Champions“ mit ihren Eltern einen Ballon mit Wünschen in den Himmel steigen lassen.Es war zwar alles etwas anders - aber trotzdem ein Tag, der Erzieherinnen und Kindern noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Tanja Bünk
(Erzieherin Familienzentrum St. Josef Wormersdorf)

Waldwoche der Kita St. Jakobus in Ersdorf

Hinaus in die Natur hieß es für die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte St. Jakobus in Ersdorf: Vom 28. April bis 3. Mai erlebten sie am Fuße der Tomburg eine Waldwoche. Bereits am ersten Tag gab es für die Kleinen viel zu entdecken. Schnecken und Brennnesseln am Wegesrand zogen die Aufmerksamkeit der Kinder eben so auf sich wie Geräusche aus dem Unterholz und Vogelgezwitscher in den Baumkronen.

Die Bachläufe trugen durch die Niederschläge der vorangegangenen Tage viel Wasser, was der eine oder andere hautnah erleben wollte. Da war es gut, dass alle Kinder mit Gummistiefeln und Regenzeug ausgestattet waren. Die Kinder entdeckten in dieser Woche sogar Frösche und Salamander und lernten spielerisch, was es im Wald alles gibt. Diese Woche empfanden alle Beteiligten als ein besonderes Erlebnis, was nicht zuletzt durch Franz Bongartz vom Forstamt NRW ermöglicht wurde. Er hatte dem Kita-Team mit seiner Leiterin Rabea Becker das Gelände zugewiesen.

Unterdessen tagte der Förderverein und bestätigte den gesamten Vorstand: Vorsitzender ist David Wagner, zweiter Vorsitzender Kai Recke und Kassenwart Andrea Schmitz. Der Förderverein sucht Sponsoren, um zwei vom TÜV nicht mehr freigegebene Spielgeräte im Außengelände zu ersetzen. Der Erlös der 25-Jahr-Feier der Kita am 25. Mai soll in das Projekt Außengelände fließen. Wer für den Zweck spenden oder Mitglied des Fördervereins werden möchte (6 Euro Jahresbeitrag), kann sich an Rabea Becker (Tel.: 0 22 25 - 1 37 57) wenden.

Ein letztes Mal leitet Reinhild Jóvári die Kinderschola

Zum letzten Mal hat die von Reinhild Jóvári gegründete Kinderschola unter ihrer Leitung einen Gottesdienst begleitet: Am Sonntag, 7. Juni, gestaltete die Schola die Familienmesse in St. Johannes - sozusagen als Abschiedsmesse. Denn die Kirchenmusikerin unserer Pfarreiengemeinschaft wird in ein paar Wochen ihren Dienst als Organistin und Chorleiterin, den sie nun schon über 30 Jahre ausübt, beenden und mit ihrem Mann Ferenc, dem Küster in St. Michael, in die Eifel ziehen. Zu diesem Anlass hatte sie mit der Kinderschola auf dem letzten Chorwochenende das Musical „St. Johannes der Täufer“ eingeübt, in welchem das Leben des Pfarrpatrons auf musikalische Art und Weise nachgezeichnet wird.

Nach der Messe fanden sich die Messbesucher sowie aktuelle und ehemalige Mitglieder der von Reinhild Jóvári geleiteten Chöre im Pfarrsaal zusammen, um bei einem „Candy-Frühstück“ mit Liedern, Gedichten und Fotoalben Danke zu sagen. „Mööch uns der Wäg bal neu zosamme föhre“, leev Reinhild!“ - so oder so ähnlich sagte es der eine oder die andere beim persönlichen Abschied von der langjährigen Chorleiterin. Für Kinderschola und Jugendchor steht aber noch ein gemeinsames Erlebnis an: Sie erwarten schon mit Freude die letzte gemeinsame Fahrt nach Trier, die in der ersten Sommerferienwoche stattfinden wird.

Hannah Grüne

Papstschreiben über Ehe und Familie: Moralgesetze nicht wie Felsblöcke herumwerfen

Papst Franziskus hat das mit Spannung erwartete Dokument zu Ehe und Familie veröffentlicht. Darin plädiert er dafür, mehr Barmherzigkeit in der Anwendung der kirchlichen Morallehre zuzulassen. Im Grundsatz hält er an den geltenden Normen zu Ehe und Familie fest. Priester und Bischöfe dürften aber moralische Gesetze nicht anwenden, "als seien es Felsblöcke, die man auf das Leben von Menschen wirft", heißt es in dem am 8. April im Vatikan veröffentlichten Schreiben mit dem lateinischen Titel "Amoris laetitia" (Freude der Liebe), das die Beratungen der beiden Weltbischofssynoden 2014 und 2015 zu Ehe und Familie zusammenfasst.
Das Papstschreiben finden Sie unter diesem Link.

Firmtag "#geistvoll#firmung" mit Weihbischof Puff

"#geistvoll#firmung" - so hieß das Motto des ersten Firmtags für alle Firmlinge des Dekanats Rhein-Sieg-Kreis (linksrheinisch) , also für die katholischen Jugendlichen aus Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg, die in diesem Jahr zur Firmung gehen.
In rund 20 Workshops konnten die etwa 400 Teilnehmer selbst aktiv werden, Gemeinschaft erleben und mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen ins Gespräch kommen.

Da wurde gespielt, gesungen und gegärtnert. Einige Jugendliche haben Kreuze gebastelt, aus Glas und aus verschiedenen anderen Materialien. Viele beteiligten sich auch an der meditativen Wanderung zur Waldkapelle. Weniger besinnlich ging es zu bei "Kick und lies", einer ungewöhnlichen Kombination aus Sport, Spiel und kurzen Geschichten aus der Bibel.

Erlebniswochenende der Schützenjugend

Zu einem Erlebniswochenende hat sich die Schützenjugend im Bezirksverband Voreifel in Adendorf getroffen. Teilnehmer aus Adendorf, Altendorf-Ersdorf, Oberdrees, Rheinbach und Villip waren der Einladung am 16. Und 17. Juni gefolgt. Nachdem der gebuchte Zeltplatz in Bleialf aufgrund von Wasserschäden kurzfristig nicht für das Wochenende der Bambini-, Schüler- und Jungschützen aus der Voreifel genutzt werden konnte, bot die Adendorfer Schützenhalle eine gute Alternative.

Nach Pfarrversammlung votiert PGR für veränderte Gottesdienstordnung

Nach der regen Debatte über die Gottesdienstordnung bei der Pfarrversammlung hat der Pfarrgemeinderat (PGR) der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim seinen Vorschlag zu Gottesdienstordnung verändert. Damit nimmt das Gremium Argumente auf, die in der Diskussion am 21. März von Pfarreimitgliedern geäußert wurden.  Bei dem neuen Modell, für das der PGR einmütig bei drei Enthaltungen stimmte, handelt es sich um ein Votum. Der leitende Pfarrer Reinhold Malcherek ließ offen, ob und wann er die Gottesdienstordnung umsetzt.

Grüße, Gedanken und Gedichte

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen bewegt viele Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim. Zugleich wächst manche kreative Idee, mit der Krise umzugehen. Auf der Seite "Grüße, Gedanken und Gedichte" finden sich dazu einige Beispiele.

kfd-Frauen verwöhnen Kommunionkinder

Mit großer Zufriedenheit blickt die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) von St. Johannes auf das Frühstück für die Kommunionkinder und deren Familien zurück. Wie im vorigen Jahr luden die kfd-Frauen auch diesmal am Montag (12. Mai) nach der Erstkommunionfeier zu einem Büfett in den Pfarrsaal. Zu dem Frühstück nach der Dankmesse kamen 25 Kommunionkinder mit ihren Angehörigen, insgesamt immerhin rund 110 Personen. Auch die Katecheten, Pfarrer Reinhold Malcherek und Diakon Michael Lux waren dabei.
Das Büfett war wieder reichlich bestückt – auch weil wieder zahlreiche Sponsoren gewonnen werden konnten. Darunter waren aus Meckenheim die Grafschafter Krautfabrik, Obstbau Carsten Dahlhausen, Wohnen und Schenken Piel sowie aus Kuchenheim die Bäckerei Lennartz. Ein besonderes Highlight waren für die Kinder wie für manchen Erwachsenen frisch gebackene Waffeln. Zum Abschluss bekamen die Kommunionkinder von der kfd noch einen Gebetswürfel geschenkt.

Der Buchtipp des Weihbischofs

Auf der Abschlussveranstaltung seiner Visitation hat Weihbischof Ansgar Puff das Buch „Mission Possible: Das Handbuch für die neue Evangelisation“ von Otto Neubauer empfohlen (Sankt Ulrich Verlag, Augsburg 2013, 272 S., 19.50 Euro). Das Kursbuch für missionarische Schulungsprozesse in Gemeinden und Gruppen kann ab sofort in der Katholischen Öffentlichen Bücherei ausgeliehen werden. Es bietet Beispiele und Erfahrungen aus der Gemeinde- und Städtemission und Reflexionen zu den neuen Missions- und Dialog-Herausforderungen in der gegenwärtigen Gesellschaft“.

Im Verlagstext heißt es über den Autor: „Er ist der Mann, von dem Papst Benedikt hören wollte, was Neuevangelisierung ist. Und er ist der Mann, von dem sich Kardinal Christoph Schönborn zum Missionieren in Wiener Nachtbars schleppen ließ: Otto Neubauer, Gastreferent vor Papst Benedikt und seinem Schülerkreis und Leiter einer eigens gegründeten Akademie für Evangelisation im Herzen Wiens, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Dialog und innovative Mission. Nun gibt er in diesem einzigartigen Handbuch die Frucht seiner wegweisenden Ausbildungsarbeit an alle weiter, die sich im Jahr des Glaubens und darüber hinaus dem Anliegen der Neuevangelisierung widmen wollen.“

„Dass man alles für ihn tun würde“

Ausstellung über „L.O.V.E“ in der Kirche Sankt Johannes

„L.O.V.E – Liebe ohne Vorurteile“ hieß eine Erlebnisausstellung, zu der die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim in die Kirche von Sankt Johannes eingeladen hat. Im Zeitraum vom 20. Juni bis zum 3. Juli konnten verschiedene Stationen zum Thema Liebe und Beziehung jeweils vor und nach den Gottesdiensten erkundet werden.

Die zentralen Themen der Ausstellung waren Gottesliebe, Nächstenliebe und die Liebe zu sich selbst. Die Besucher sollten an jeder Station selbst festlegen, welche sie am wichtigsten fanden, indem sie Steine jeweils in Waagschalen legen konnten. Die meisten Steine landeten in der Schale zur Nächstenliebe. Gottesliebe und die Liebe zu sich selbst blieben relativ ausgeglichen. Dabei beschrifteten die Besucher die Steine und formulierten Werte, die sie mit den Leitbegriffen verbinden. Auch die  beschrifteten Steine wurden in verschiedene Schalen gelegt.

Während an einigen Stationen das motorische Geschick gefragt war und Bausteine aufeinandergestapelt werden mussten, konnten die Besucher an anderer Stelle ihren Gedanken zu Thema „Liebe ohne Vorurteile“ freien Lauf lassen und sie auf eine Tischdecke schreiben. So nannten viele Vertrauen als Baustein für eine gelungene Liebe, aber auch gegenseitige Hilfe und Unterstützung und „jemanden so zu lieben, dass man alles für ihn tun würde“. Auch nach Hindernissen in einer solchen Beziehung wurde gefragt. Beispiele dafür waren Streit oder Misstrauen.

An anderer Stelle gab es die Möglichkeit, „an den Macken anderer zu schnitzen“. Hier schrieben Ausstellungsbesucher ihre eigenen Macken auf Holzscheite und ließen sie von einer Person gegenüber ausschnitzen. Zum vielfältigen Programm gehörte es auch, dass sich Besucher gegenseitig Fragen zu Freundschaften oder Beziehungen stellen konnten. Und Schaufensterpuppen durften mit den Idealwerten eines Traummanns oder einer Traumfrau geschmückt werden.

Im Laufe der Ausstellung konnten sich nicht nur Jung und Alt an den verschiedenen Stationen probieren, sondern vor allem herausfinden, was für sie nun Liebe bedeutet. Der Pfarreiengemeinschaft ist mit „L.O.V.E.“ im Großen und Ganzen eine Ausstellung gelungen, die auf besonders kreative Art und Weise zum Denken über die Vielfältigkeit von Liebe anregt.

Lena Dahmen

Erzähltheater mit Guido Kasmann in der Oberen Mühle

Im Rahmen der Meckenheimer Kulturtage haben die Öffentliche Bücherei Sankt Johannes d. T.  und der Verein Obere Mühle zu einer Autorenlesung mit dem Kinder- und Jugendbuchautor  Guido Kasmann in die Obere Mühle eingeladen. Pünktlich um 15.30 Uhr kamen  die Erstklässler der Offenen Ganztagsschule aus  der Meckenheimer Altstadt zur Mühle. Sie waren sehr gespannt auf das Erzähltheater von Guido Kasmann.

Der in Köln lebende Autor erzählte und spielte die Geschichte von Schirmel und Oderich : Das Leben ist nicht ganz ungefährlich, wenn man so neugierig ist, wie Schirmel, der Frosch. Da ist es ein Glück für ihn, einen Freund wie den Raben Oderich zu haben, der für einen da ist, wenn man krank ist und Fieber hat, wenn man fliegen lernen möchte oder wenn man im Dunkeln Angst hat.

Mit seiner Gitarre übte Guido Kasmann mit den Kindern Lieder über Freundschaft und Angst ein. Die Stunde verging wie im Flug. Alle waren sich einig : eine besondere Lesung an einem besonderen Ort. Das hat Tradition und so wird es hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder eine Lesung  auf Einladung der Bücherei und dem Verein Obere Mühle geben.

Ehrenamtsfest der Pfarreiengemenschaft

Wundervolles Sommerwetter hat sich zum Ehrenamtsfest der Pfarreiengemenschaft eingestellt. Den Auftakt bildete am Freitag, 29. Juni, ein Gottesdienst in der Kirche Sankt Michael in Merl. Danach zeigte das Pastoralteam sein Können am Grill und beim Ausschank erfrischender Getränke. Bis weit in den Abend hinein feierten die zahlreichen Gäste.

Kein Schützenfest in Ersdorf-Altendorf

Majestäten bleiben wegen Corona-Krise in Amt

Altendorf-Ersdorfer Sebastianusschützen verzichten wegen der Corona-Krise auf das diesjährige Schützenfest. Die Vorstandsmitglieder waren sich in einer Videokonferenz einig, dass eine Durchführung des Festes im Juni unverantwortlich wäre, selbst wenn die Landesregierung die zugelassen hätten, so Brudermeister Hendrik Beer. In diesem Jahr erleben die amtierenden Majestäten – Königspaar Anne und Hendrik Beer, Prinzessin Antonia Imgrund, Schülerprinzessin Sophia Schreiner, Bambiniprinz Florian Klein und Bürgerkönig Simon Reiser – eine triste Schützenfestsaison. Sie ist geprägt von der Absage von Terminen samt Schützenfest. So kam der Vorstand zu der Bewertung, dass eine Verlängerung des Regentenjahres die verträglichste Entscheidung sei.

Aufbruch in die Heilige Woche in Maria Laach

Es ist ein schon über die Jahre bewährter Aufbruch in die Heilige Woche an einem besonderen Ort: Rund 90 Teilnehmer aus der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim nahmen zur frühen Stunde am Montag am Morgenlob der Benediktinermönche im Kloster Maria Laach teil. Um 5.30 begann die Feier mit Choralgesang und Psalmengebet in der Abteikirche. Im Anschluss brach die Gruppe zu einem meditativen Gang um den See auf. Diakon Michael Lux und Ute Blitsch trugen an vier Stationen besinnliche Texte vor. Abschluss bildete ein Frühstück im Kloster.  

Impressionen der Fronleichnamsprozession

Bilder der gemeinsamen Fronleichnamsprozession von St. Jakobus der Ältere, St. Johannes der Täufer und St. Martin finden Sie in der Fotostrecke.

Diözesanjungschützenwallfahrt in Bödingen

Schützen der Hubertusbruderschaft Adendorf und der Sebastianusbruderschaft Ersdorf-Altendorf haben Ende Mai an der Diözesanjungschützenwallfahrt des Bundes der Sankt Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverbandes Köln in Bödingen teilgenommen. Nachdem die Adendorfer Bruderschaft die Wallfahrt im vergangenen Jahr ausgerichtet hatte, übergaben sie zu Beginn das Wallfahrtskreuz an die Schützen aus Bödingen, die es im kommenden Jahr bis zur nächsten Wallfahrt verwahren und bei entsprechenden Anlässen nutzen. Bei traumhaftem Wetter ging es durch Dorf und Felder. An verschiedenen Stationen gab es Impulse zum Nachdenken. Zum Abschluss feierten die jungen und junggebliebenen Schützen eine Messe mit Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich.

Eine Wellness-Stunde für die Mütter

Zeit füreinander zu haben – das hat einen besonderen Wert. Deshalb überraschte die Kita Sankt Josef in Wormersdorf die Mütter in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Muttertagsgeschenk: Sie wurden von ihren Kindern zu einer Wellness-Stunde eingeladen.

Eine selbst gebastelte Karte in Herzform lud die Mütter auf, sich an einem Tag im Mai für die Teilnahme am Muttertagsprogramm in kleinen Gruppen anzumelden. Was genau die Mamas erwartete, blieb vorerst geheim. Allerdings sickerten erste Gerüchte aus dem Mund von Kindern durch: Sie hätten ihre Erzieherinnen „ohne Farbe bemalt“.

Oma und Opa beim Twist im Kindergarten

Die Kinder der Jakobus-Kita Ersdorf haben ihre Omas und Opas zu einem Großelternnachmittag eingeladen. Sowohl die Krümel- und Keksgruppe nutzten am 9. Juni die Gelegenheit, den Großeltern jeden Winkel der Kindertageseinrichtung zu zeigen und mit ihnen einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee, Kakao und Kuchen zu verbringen. Auch hatten die Kleinen ein tolles Programm im Repertoire, was ihnen Applaus und Jubel der Omas und Opas sicherte.

Viel Lob und sechs Herausforderungen

Weihbischof Ansgar Puff zieht Bilanz seiner Visitationsreise

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff sieht die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim gut aufgestellt. Er habe bei seiner Visitation vom 24. April bis 3. Mai viel Positives vorgefunden, sagte er bei einem Abschlussgespräch am Donnerstagabend, 21. Mai, im Pfarrsaal von Sankt Johannes. Vor rund 80 Pfarreiangehörigen formulierte er aber auch Herausforderungen für die fünf Gemeinden.

Puff bekundete Wertschätzung für die Arbeit des Pastoralteams mit dem leitenden Pfarrer Reinhold Malcherek, Pfarrer Franz-Josef Steffl, Diakon Michael Lux und den Pastoralreferentinnen Ursula Bruchhausen und Franziska Wallot. Sie hätten gerade auf dem Hintergrund der früheren Konflikte um die Pfarrer Schäfer/Opiela sowie Jung gute Arbeit geleistet. Die Seelsorger seien mit dem Erbe gut umgegangen. Die Konflikte seien nun bewältigt, so dass die Pfarreiengemeinschaft in guter Weise nach vorne gehen könne. Eine solche Entwicklung sei keinesfalls selbstverständlich, so Puff. Den Seelsorgern bescheinigte er eine „gute Team-Kultur“, zu der es gehöre, dass jeder auf den anderen achte. Dazu trage auch eine klug angelegte Raumsituation im Pfarrhaus als Begegnungsort bei.

Der Weihbischof bezeichnete es auch als klug, dass die fünf Gemeinden sich nicht zu einer Pfarrei fusioniert haben, sondern das Modell Pfarreiengemeinschaft gewählt haben - mit gemeinsamen Kirchengemeindeverband und übergreifendem Pfarrgemeinderat auf der einen Seite, aber selbstständigen Kirchenvorständen auf der anderen Seite. Diese Struktur drücke Wertschätzung gegenüber den lokalen Traditionen aus wie dem eher städtisch geprägten Meckenheim oder dem dörflichen Lüftelberg,  das der Weihbischof scherzhaft das „Bayern von Meckenheim“ nannte, weil dort 640 der rund 800 Einwohner katholisch sind.

Positive Worte fand der Weihbischof auch für die Arbeit des Pfarrgemeinderates (PGR), der mit seinen Ausschüssen viele andere Katholiken in die pastorale Arbeit einbinde. Das vom PGR formulierte Pastoralkonzept sei nicht nur für den Aktenordner geschrieben, sondern mit den formulierten Querschnittsaufgaben gut für die praktische Seelsorge. Als großes „Pfund“ bezeichnete Puff die Mitarbeit der Subsidiare und Ruhestandsgeistlichen, ohne deren Mithilfe die Pfarrer Malcherek und Steffl vieles nicht möglich wäre. Sehr wichtig seien auch die sechs Kitas und die beiden Familienzentren, über die viele Familien wieder Kontakt zur Kirche bekämen.

Beeindruckt zeigte sich Puff von dem breiten Angebot der Dienste im Caritashaus und des SKM in Meckenheim  - von ambulanter Tagespflege über ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe bis hin zum Dienst für Kinder psychisch kranker Eltern. Auch die Flüchtlingsarbeit sei gut vernetzt. Gute Arbeit leisteten der Jugendarbeitskreis JAKK, die Messdiener oder die Malteser mit vielen jungen Menschen. Mit dem Magazin „Perspektiven“ und der in Überarbeitung befindlichen Internet-Seite der Pfarreiengemeinschaft gebe es auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Lob fand der Weihbischof auch für die theologischen Impulse, wie sie etwa durch die Credo-Gesprächsreihe gesetzt werden.

In sechs Punkten formulierte der Weihbischof Herausforderungen für die Zukunft. So sollte die Pfarreiengemeinschaft kreative Konzepte finden, die vielen Neuzugezogenen anzusprechen. Auch wenn es sich oft nicht um Menschen handle, die mit Kirche etwas zu tun haben, so seien es nach seiner Erfahrungen doch Suchende, die man mit Christus in Berührung bringen solle. Ein Beispiel für eine solche Ansprache brachte er aus seiner früheren Wirkungsstätte Düsseldorf, wo eine Gemeinde zu einem Abendessen mit Musik und Kurzvorträgen von drei Theologen eingeladen habe.

Eine weitere Aufgabe ist es laut Puff, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Dies erscheine besonders in Ersdorf notwendig zu sein. Erforderlich sei auch, dass die Arbeit in der Rendantur optimiert werde. Verbesserungsbedarf sieht der Weihbischof mit Blick auf die vom Erzbistum beauftragte Firma, die für die Einhaltung von Sicherheitsstandards in den Gemeinden verantwortlich ist. Diese habe mit Blick auf Gemeindeveranstaltungen „etwas überzogene Sicherheitsanforderungen“ und müsse das rechte Maß wahren.

Mit Blick auf die von der Katholischen Jugendagentur Bonn getragene interkulturelle Sozialarbeit „Ruhrfeld City“ bekundete der Weihbischof die Sorge, dass die Stelle gestrichen wird, wenn deren Finanzierung durch die Stadt Meckenheim Ende 2016 ausläuft. Hier müsse sich die Kirche rechtzeitig für eine Weiterfinanzierung stark machen. An die einzelnen Jugendgruppen appellierte Puff, stärker zusammenzuarbeiten und eventuell auch die Kooperation mit Schulen zu suchen. Mit Blick auf Lüftelberg räumte der Weihbischof ein, dass es hier an Versammlungsfläche fehle. Dies habe er im Generalvikariat deutlich gemacht.

Andreas Otto

Messdienerwochenende zum Thema „Anders sein“

„Anders sein vereint“ – unter diesem Motto haben sich die Messdiener zu ihrem diesjährigen Wochenende an der Steinbachtalsperre getroffen.  Anders sein ist nicht nur normal und gut, sondern macht auch einzigartig – mit diesem zentralen Gedanken befassten sich die Jungen und Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren und ihre Leiter von Freitag 17. Juni, bis Sonntag, 19. Juni, gemeinsam mit Diakon Michael Lux.

Zur Einführung in das Thema wurde das Musikvideo „AndersSein vereint – Inklusion für Deutschland“ auf Youtube gezeigt. Ausgehend von diesem Lied wurde dann am Samstag in einer der Programm-Einheiten, welche die Leiter für die Kinder vorbereitet hatten, ein eigenes Musikvideo gedreht. Darin brachten die Messdiener ihre Talente und ihren Zusammenhalt vor die Kamera. Außerdem wurden Spiele angeboten, bei denen die Kinder in andere Rollen schlüpften, Masken und persönliche Armbänder bastelten und die Messe für den Samstagabend mit Pfarrer Franz-Josef Steffl vorbereiteten.

Aktionen wie das Grillen, das Chaos-Spiel und die Nachtwanderung  waren auch dieses Jahr wieder Höhepunkte des Treffens. Am Sonntag wurde dann mit dem gemeinsamen Angucken des selbstgedrehten Musikvideos das Thema abgeschlossen und das Wochenende mit der schon traditionellen Saftreflexion beendet.

Hannah Grüne

Auch Kumasi trauert um Harry Neyer

Auch die Gemeinde Sankt Paul in Kumasi trauert um Harry Neyer. Für den Mitbegründer der Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden in Ghana und Meckenheim gab es auch in Kumasi einen Trauergottesdienst. Dabei hielt der dortige Pfarrer John Opoku eine Ansprache. Ein Foto von der Auferstehungsmesse in Meckenheim am 10. Juni erinnerte an Neyer, der die Partnerschaft vom Gründungsjahr 1986 bis 2005 leitete.  Neyer war am 3. Juni im Alter von 86 Jahren gestorben.

Den Bericht zur Trauerfeier in St. Johannes der Täufer finden Sie hier.

Messdiener im Gespräch über Judentum, Islam und Christentum

50 Kinder und Jugendliche haben sich  gemeinsam mit Diakon Michael Lux auf den Weg zur Steinbachtalsperre gemacht, wo sie ihr alljährliches Messdienerwochenende verbrachten. „Weltreligionen“ lautete das Thema bei dem Treffen am Wochenende 15. bis 17. Juni. Hierzu hatten die Leiterinnen und Leiter Einheiten vorbereitet, in denen die Kinder spielerisch mehr über das Christentum, das Judentum und den Islam lernen konnten.  Zu jeder Religion gab es eine kurze Einleitung, in der alle schon viel Neues über die monotheistischen Religionen erfuhren.

Meckenheims Sternsinger sind Häusle­-Bauer

Kinder in Indien ziehen aus Lehmhütten in regendichte Häuser um

Wenn für die Sternsinger von St. Johannes der Täufer in Meckenheim die Sommerferien beginnen, dann wird für zahlreiche Kinder in Bamini im fernen Indien auch etwas Großartiges passieren. Sie werden zum ersten Mal im Leben in ein richtiges wetterfestes Haus einziehen. 76 dieser Häuser gibt es dort schon, im Juni werden es 87 sein.

Alle diese Häuser für besonders bedürftige Familien konnten nur deshalb gebaut werden, weil jedes Jahr in Meckenheim die Sternsinger mitten im Winter von Haus zu Haus ziehen. Sie sammeln Spenden für die Sozialprojekte von Pater James - und das, obwohl sie noch nicht geboren waren, als er vor gut 25 Jahren in St. Johannes als Kaplan wirkte. Regelmäßige Lebensmittelzuteilungen können damit finanziert werden und auch individuelle Hilfen für in Not geratene Witwen mit ihren Kindern. Bildungsprojekte werden ebenfalls davon in Bamini gefördert, besonders für Mädchen, damit die Ärmsten Anschluss an die Welt von heute bekommen.

Angehende Ordensschwestern helfen dabei. Die Liste der kleinen und großen Hilfen ist lang. Nur ein besonders beeindruckendes Beispiel sollte noch erwähnt werden. Was für Meckenheims Kinder der Sport als Freizeitaktivität bedeutet, das ist für Baminis Kinder das Üben der uralten rituellen Tänze Indiens. Bei Pater James finden sie einen Raum und freiwillige Helferinnen, um diese Tradition weiterzuführen: Und das bedeutet UNENDLICH VIEL in einem Armenviertel in Indien.

Anneli Litzka

Der Sternsinger-Brunnen in Indien

„Ich habe so einen Durst“. Diesen Satz werden irgendwann in diesem Sommer auch die Meckenheimer  Mädchen und Jungen oft sagen. Und sie werden dann ganz selbstverständlich zu Hause ein Glas Wasser, einen Eistee oder irgendein anderes kühlendes Getränk in die Hand bekommen. Die Sternsinger von St. Johannes wissen noch gar nicht, dass sie mit ihrer Sammlung im Januar dafür gesorgt haben, dass nun auch im fernen Indien bei Pater James vielen Kindern klares Trinkwasser zugänglich wird. Was das bedeutet, kann man erst verstehen, wenn man weiß, dass in diesem Teil des indischen Subkontinents im Mai Temperaturen zwischen 46 und 50 Grad gemessen werden, bevor der Monsunregen irgendwann im Sommer einsetzt.

Erste Hilfe mit Dr. Tom in der Kita

Die Handpuppe Dr. Tom hat Anfang Juni die Kinder der St. Jakobus-Kita in Ersdorf besucht. Mit Unterstützung von zwei ASB-Mitarbeitern zeigte er den Kindern, wie man Pflaster und Verbände richtig anlegt. Spielerisch tasteten die Kinder sich an die Erste Hilfe heran. Dr. Tom stand ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Besonders große Augen machten die Kinder beim Besuch des Rettungswagens, der vor der Kita parkte. Das Innere wurde genauestens begutachtet - und probeweise konnten einige Kids in der Liege transportiert werden.

Kita-Abschlussfahrt der Dino-Kinder

Die Dino-Kinder der Kita Sankt Petrus in Lüftelberg haben ihre Abschlussfahrt zum Erlebnishof Bölingen unternommen. Am Mittwoch, 10. Juni, ging es mit dem Bus vom Meckenheimer Bahnhof dorthin. In den Wochen zuvor hatten sich die Kinder in der Kita sehr intensiv mit der Anatomie, dem Verhalten und der Vermehrung von Regenwürmern beschäftigt. Elke Inden-Krämer vom Erlebnishof führte durch die verschiedenen Forschungsstationen und ermöglichte direkte Einblicke in die Welt der Regenwürmer.

Zum Thema „Regenwurm und Co – die spannende Welt des Bodens“ führte sie die Gruppe in ihre Obstanlagen. Hier lernten die großen und kleinen Teilnehmer verschiedene Erdarten kennen, wie sie zusammengesetzt waren und für welche Zwecke sie am günstigsten sind. Als Sinnesspiel konnten die Kinder mit verbundenen Augen die unterschiedlichen Erdarten. Ein Experiment zeigte den interessierten Kids, dass festgefahrene Erde kein oder kaum Wasser aufnehmen kann; lockere Erde dagegen saugt das Wasser schnell auf.

Anschließend durften die Dinos mit Schaufeln „bewaffnet“ die Erde umgraben und nach Lebewesen suchen. Die ausgebuddelten Maden, Ohrenkneifer, Ameisen, Asseln, Spinnen und Schnecken wurden in Becherlupen gelegt und konnten so bestens untersucht werden. Zwei Regenwürmer wurden gewogen und gemessen und in ihren Bewegungen beobachtet. Dies brachte Frau Inden-Krämer auf die Idee, einen Regenwurm-Wettlauf mit den Kindern durchzuführen- ein Riesenspass.

Nach 3 Stunden und einer Imbiss-Pause verabschiedete sich die Gruppe von ihrer Führerin. Das anschließende Spielen auf dem Spielplatz rundete den Ausflug ab. Mit dem Bus ging es müde, aber auch zufrieden wieder nach Hause.

Familien-Programm beim Schützenfest

Zum diesjährigen Schützenfest der Sebastianusschützen Altendorf-Ersdor sind nicht nur die Bruderschaften des Bezirksverbandes Voreifel gekommen, sondern auch viele Anwohner des Doppelortes – unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Michael Sperling und die beiden Ortsvorsteher. Nach der Messfeier mit Präses, Pfarrer Reinhold  Malcharek, und dem Diözesanpräses der Schützen, Stefan Ehrlich, begannen die Schießwettkämpfe für Schützen und Bürger und das Rahmenprogramm mit Kinderschminken und „Water Walking Balls“. Für das leibliche Wohl sorgte ein großes Kuchenbuffet und auch Herzhaftes gab es reichlich.

Das evangelische und katholische Verständnis von Abendmahl und Eucharistie

Im Verständnis von Abendmahl und Eucharistie gibt es zwischen evangelischer und katholischer Kirche Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Pfarrer Mathias Mölleken von der evangelischen Christuskirche und der leitende Pfarrer der katholischen Pfarreiengemeinschaft Meckenheim, Pfarrer Reinhold Malcherek, erläutern jeweils die theologische Sicht ihrer Konfession. Hier die in den "Perspektiven" angekündigte Langfassung der Beiträge:

 

Abendmahl

Eucharistie

210 Kinder auf Wallfahrt mit der Handpuppe "Maria"

210 Kinder aus sechs katholischen Kindertageseinrichtungen des Seelsorgebereichs Meckenheim sind mit Ihren Erzieherinnen unter der Leitung von Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen nach Flerzheim gepilgert. Jedes Kind bekam am Dienstag, 19. Mai, eine Wallfahrerkette, auf die beim Start in der jeweiligen Kita symbolisch die erste Perle aufgefädelt wurde.

Mit dem Bus ging es nach Lüftelberg. Für viele Kinder war das schon bereits das erste große Highlight des Tages. Dort angekommen, trafen sich die Kinder aller sechs Einrichtungen an der römischen Wasserleitung. Mit musikalischer Unterstützung durch Reinhild Jóvári wurde dort ein Marienlied angestimmt. Die Handpuppe „Maria“ besuchte die Kinder und begleitete sie bei allen weiteren Pilgerstationen, wo die Wallfahrtskette jedes Kindes um weitere Perlen und zum Abschluss um ein Kreuz ergänzt wurde.

Im Flerzheimer Kloster wurde zur Stärkung gemeinsam gepicknickt, bevor alle Kinder und angereiste Eltern und Großeltern an der Mariengrotte vorbeipilgerten. Beim abschließenden Wortgottesdienst erhielt jedes Kind seine fertige Wallfahrtskette. Die Pilgertour war für alle Kinder ein großes Erlebnis und wird sicher nicht der letzte seiner Art bleiben.

Hilfe für Flüchtlingsfrauen: Neue Maschinen für Nähstube

Praktische Ökumene zugunsten von Flüchtlingsfrauen: Die Merler Caritas hat der Nähstube in der evangelischen Friedenskirche vier neue Nähmaschinen zur Verfügung gestellt. In der vor einem Jahr von Sabine Bauer im Rahmen der Mutter-Kind-Gruppe eingerichteten Nähstube lernen Flüchtlingsfrauen aus zehn Nationen den Umgang mit den Maschinen. Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ fertigen sie Taschen, Beutel, Decken und andere Sachen – und präsentieren sie stolz.

Chor "The Loved Flock" bei Familienmesse

"Auf den Spuren der Apostel in die Eine Welt" – so lautete das Motto der Familienmesse am Sonntag, 18. Juni 2017, in Sankt Michael. Im Zentrum stand der Sendungsauftrag Jesu an seine Apostel, in die Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden. Zu diesem Internationalen Gottesdienst konnte die Gemeinde den philippinischen Chor "The Loved Flock" aus Bonn begrüßen, der die Gottesdienstbesucher verzauberte. Nach dem Gottesdienst lud der Familienmesskreis zu einem Buffet mit Leckereien aus verschiedenen Weltgegenden ein. Die zahlreichen Besucher ließen sich die Köstlichkeitern schmecken.

Martin-Kirche statt Blätterdom

Der Regen hat einen Strich durch die Rechnung gemacht: Statt im Blätter-Dom an der Tomburg feierte die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim ihren Gottesdienst am Pfingstmontag in der Pfarrkirche Sankt Martin in Wormersdorf. Dort bekamen die Besucher einen Eindruck von der neu renovierten Orgel. In dem Gottesdienst spielten die Musikfreunde Fidelia Wormersdorf; und es sang der Chor "Cantica Nova". Der Pfarrausschuss Ersdorf/Wormersodrf bereitete die anschließende Begegnung im Pfarrzentrum mit Kartoffelsalat, Würstchen, Kaffee und Kuchen vor.

Großer Dank für die Sternsinger-Brunnen

Indischer Bischof Ephrem Nariculam zu Besuch in Meckenheim

Große Ehre am Sonntag, 12. Juni,  für die Sternsinger von Sankt Johannes der Täufer in Meckenheim: Bischof Ephrem Nariculam aus der Diözese Chanda im fernen Zentral-Indien feierte mit den Mädchen und Jungen die  Heilige Messe, um sich darin für die äußerst ertragreichen Sammlungen der letzten Jahre und vor allem auch für das Ergebnis der Sternsinger-Aktion vom letzten Januar zu bedanken. Und da er sieben Jahre im frostigen Kanada gelebt und gelehrt hat, kann er gut ermessen, was es für Kinder und deren Begleiter bedeutet, alljährlich drei Tage im winterkalten Januar unterwegs zu sein. „Ihr seid das Salz, das in der Erde wirkt, ihr seid als Missionare Engel für ärmere Kinder in Indien“, betonte er sichtlich gerührt. Mit am Altar stand auch der Sekretär des Bischofs, Pater Jimmy Kuruvilla, der für Caritas-Aufgaben in Chanda verantwortlich ist.

Abschied von Harry Neyer

Eine große Trauergemeinde hat am Samstag, 10. Juni, in einem Gottesdienst in der Kirche Sankt Johannes Abschied genommen von Harry Neyer. Der frühere Vorsitzende des Pfarrgemeinderates,  Mitbegründer der Kumasi-Partnerschaft und Vater des Fairen Handels war am Samstag vor Pfingsten (3. Juni) im Alter von 86 Jahren gestorben.

Die Auferstehungsmesse feierten der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Jesuitenpater Hans Langendörfer, und Meckenheims Pfarrer Reinhold Malcherek mit Familienangehörigen, Pfarreimitgliedern, Vertretern der Pfadfinder und beruflichen Wegbegleitern Neyers. Der Kinduku-Chor aus Odenthal gestaltete die Feier musikalisch mit. Der Verstorbene war neben dem Altar aufgebahrt. Ein Foto zeigte ihn mit einer Gitarre. Die Beisetzung der Urne sollte zu einem späteren Zeitpunkt in der Urnengrablege der Namen Jesu Kirche in Bonn erfolgen.

JAKK-Jugendmesse mit vollem Programm

Eine Jugendmesse mit vollem Programm: Für den Gottesdienst am Samstag, dem 9. Mai, hat der Jugendarbeitskreis JAKK einige Beiträge vorbereitet. Der Jugendchor sang und eine Jugendliche wurde neu in die Gemeinschaft der Messdiener aufgenommen. Die Messe mit dem Titel „Ich bin auch nur ein Mensch. Und du?“ fand diesmal in der Kirche St. Johannes der Täufer statt. Im Anschluss kamen die Messbesucher auf dem Kirchplatz noch zu einem von JAKK vorbereiteten Grillen zusammen, bei dem es zu netten Gesprächen und gemeinsamen Spielen von Jung und Alt kam.

Die JAKK-Mitglieder führten in der Messe Beispiele von Personen an. Diese berichteten, wie in Medien oder in der Familie oder zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten der Wert eines Menschen missachtet wird. Die Jugendlichen hatten das Thema „Ich bin auch nur ein Mensch. Und du?“ passend zur ersten Lesung des Tages ausgesucht. Darin wirft sich Kornelius ehrfürchtig vor Petrus nieder. Der aber richtet Petrus auf und sagt: „Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch.“ Darauf ging Pfarrer Franz-Josef Steffel in seiner Predigt ein. Er stellte heraus, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist, und dass man das „nur“ im Titel der Jugendmesse eigentlich einklammern könnte.

Am Ende der Predigt wurde Felicia Stahlhut in die Gemeinschaft der Messdiener eingeführt und mit Beifall der Gemeinde aufgenommen. Felicia ist 15. Sie wird künftig mit ihren Freundinnen, die bereits seit ihrer Kommunion am Altar dienen, die Gruppe der neuen Messdiener übernehmen. Diese werden sich nun, nachdem sie kürzlich zur Kommunion gegangen sind, auf ihre Einführung zum Jahresende 2015 vorbereiten.

Hannah Grüne

Große Nähaktion in der Jakobus-Kita

Große Kreativaktion in der Jakobus-Kita Ersdorf: In der letzten Maiwoche trafen sich viele Kindergartenmütter, um 44 Kuscheldecken für die Kinder zu nähen. Schneiden, Legen, Nähen, Knoten – jede helfende Hand wurde gebraucht. Das Material für die neuen und bunten Decken hatte der Förderverein der Kita angeschafft. Der Elternbeirat kümmerte sich um alles Weitere. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und lädt die Kita-Kinder nun regelmäßig zum Schmusen und Kuscheln ein.

Fronleichnam in St. Johannes

Impressionen von der Fronleichnamsfeier in St. Johannes finden Sie in der Bildergalerie.

Spannende Wald-Woche der Jakobus-Kita Ersdorf

Die Kinder der St. Jakobus-Kita Ersdorf haben Anfang Mai eine Waldwoche am Fuße der Tomburg erlebt. Die Natur wurde mit allen Sinnen erkundet. So mancher Bach sorgte dafür, dass die Gummistiefel bis zum Rand voll Wasser standen. Die Kinder waren mit viel Spaß bei der Sache. Es wurden Wassertiere beobachtet, Staudämme gebaut und Weiden-Tipis errichtet. Nach jedem Tag nahmen die Eltern völlig verschmutzte, dafür aber gut gelaunte Kinder in Empfang. An zwei Tagen musste die Waldwoche wegen Unwetter-Warnungen unterbrochen werden. Einmal begleitete Diplom-Biologin Silvia Johna die Naturwichtel, während die übrigen Kinder in der Wald-Tagesstätte spielten.

Impressionen vom Pfingstmontag

Impressionen von der Hl. Messe zu Pfingstmontag an der Tomburg finden Sie in der Bildergalerie.

Weihbischof Puff besucht Pfarrgemeinderat

Weihbischof Ansgar Puff hat im Rahmen seiner Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim an einer Sitzung des Pfarrgemeinderates teilgenommen. Dabei verschaffte sich der Geistliche am Donnerstagabend, 23. April, im Pfarrzentrum von Sankt Martin in Wormersdorf einen Eindruck von der Arbeit des Gremiums und seiner Ausschüsse. Puff begrüßte das vielfältige Engagement und lobte insbesondere den Einsatz für Flüchtlinge.

Zugleich wies er darauf hin, dass ihm bei der Visitation die vielen Neubaugebiete in Meckenheim aufgefallen seien. Er regte an zu überlegen, wie die Pfarreiengemeinschaft eine Brücke zu den Neubürgern schlagen und mit ihnen tiefer in Kontakt treten könne.

Zudem forderte der Weihbischof die Mitglieder des Gremiums auf, sich auf massive Änderungen in der Kirche in den nächsten Jahren einzustellen. Die Zahl der Katholiken und Priester sowie die kirchliche Finanzkraft seien rückläufig. Diese Entwicklung erfordere einen „Systemwechsel“ in der Kirche. An die Stelle eines „Service-Christentums“, das von der Kirche bestimmte Dienstleistungen erwarte, müsse mehr eine „Selbstorganisationsmentalität“ treten, das auf aktive Beteiligung der Gemeindemitglieder setze. Dies bedeute indes nicht, dass Laien mehr tun müssten, wenn Hauptamtliche weniger leisten könnten.

Der Weihbischof will bei einem Gemeindetreff mit der Pfarreiengemeinschaft und ihren Gremien über die Eindrücke seiner Visitation sprechen. Die Begegnung findet am Donnerstag, 21. Mai, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von Sankt Johannes statt.

Kleinkinder-Wallfahrt zur Mariengrotte

Schon zum zweiten Mal sind Altendorf-Ersdorfer Kleinkinder zu einer Wallfahrt zur Lourdes-Grotte bei Esch aufgebrochen. Am Sonntag, 21. Mai, machten sie sich vom Gewerbegebiet Gelsdorf mit ihren Eltern unter Leitung von Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen auf den Weg. Eine Marien-Handpuppe berichtete den Kindern an drei Weg-Stationen vom Leben der Gottesmutter. Besonders spannend erlebten die Kinder den Schutz unter dem „Mantel Marias“. Dieser wurde symbolisch durch ein großes Schwungtuch dargestellt, unter dem einmal die Kinder und einmal die Eltern Platz fanden. An der Lourdes-Grotte wurde gemeinsam gesungen und gebetet, bevor ein gemeinsames Picknick der Familien folgte

Der nächste Kleinkinder-Gottesdienst findet am 17. September um 10 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Jakobus in Ersdorf statt. Hierzu lädt das Orga-Team bereits jetzt ein.

Goldkommunion 2015 in St. Johannes der Täufer

Am Weißen Sonntag haben zwölf Erstkommunikanten des Jahres 1965 in St. Johannes ihre Goldkommunion gefeiert. Zum Gottesdienst am 12. April 2015 begrüßte Pfarrer Reinhold Malcherek alle Teilnehmer ganz herzlich und lud sie zu einem kleinen Empfang im Anschluss an die Heilige Messe in den Pfarrsaal ein. Dort hatte der Pfarrausschuss die Bewirtung übernommen. Dabei wurden alte Fotos betrachtet - und vergangene Zeiten lebten auf.

Kinder der Petrus-Kita legen Gemüse-Hochbeet an

Große Aktion im Garten der Kita Sankt Petrus in Lüftelberg: Am Mittwoch, 10. Mai, legten die Kinder dort ein Hochbeet an. Die Kita hatte sich bei einer Ausschreibung der Stiftung Edeka beworben und daraufhin Edeka Breil aus Meckenheim-Merl als Paten zugewiesen bekommen. Das Unternehmen schickte der Kita Anschauungsmaterial. Und gemeinsam mit den Kindern erarbeiteten die Erzieherinnen das Anlegen des Hochbeetes, in dem Gemüse wachsen soll.

Am Morgen fuhren die Mitarbeiter der Stiftung mit einem vollgeladenen LKW vor. Aufgeregt standen die Kinder an der Türe. Gut ausgestattet mit Gießkannen und Schürzen konnten sie ans Werk gehen. Sie versammelten sich um das Hochbeet und hörten den humorvollen und kindgerechten Anleitungen aufmerksam zu. Nacheinander wurden Eisbergsalat, rote Beete, Möhren, Lollo Rosso, Gurken, Radieschen und Kohlrabi von den Kindern eingepflanzt, gesät und gewässert. Und zur Belohnung für ihre tatkräftige Arbeit erhielt die Kita Themenbücher. Und jedes Kind bekam eine Urkunde.

Kardinal Woelki kündigt Reformen in Gemeinden an

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat Reformen in den Gemeinden angekündigt. "Wir befinden uns in einer Zeit des Übergangs", heißt es im Fastenhirtenbrief des Erzbischofs. Aus der Gestalt des Christentums, die lange Zeit prägend gewesen sei, könne keine Norm für die Zukunft abgeleitet werden.

Zur Entlastung und Sicherung der Seelsorge plädiert Woelki für kleine Glaubensgemeinschaften, die im Nahbereich ihrer Nachbarschaft tätig werden und auf die andere aufmerksam werden. "Wir brauchen solche religiösen Tankstellen, um unser religiöses Leben vor Austrocknung zu bewahren." Mit solchen geistlichen Gemeinschaften würden sich die Seelsorgebereiche und Pfarreien zu pastoralen Räumen entwickeln, in denen karitative Einrichtungen, Kindertagesstätten oder kirchliche Schulen vernetzt sein werden. So bleibe Kirche vor Ort erlebbar.

Weiter verlangte Woelki eine Ausweitung des Blicks auf jene Menschen, die am Rande der Kirche stünden oder Gott nicht kennten. "Es darf uns doch nicht nur um die sieben bis zwölf Prozent derer gehen, die sonntags die Heilige Messe mitfeiern", so der Kardinal. "Vielmehr haben wir auch die anderen 85 bis 90 Prozent im Blick zu halten, und zwar so, dass diese innerlich beteiligt sind, mit Christus in Verbindung kommen und sich selbst als einen lebendigen Teil von Kirche erfahren."

Stabwechsel beim Seniorentreff von Sankt Johannes

Der Seniorentreff von Sankt Johannes hat eine neue Leitung: Bei einer Feierstunde am 30. September im Pfarrsaal wurde Helga Bäffgen verabschiedet und ihre Nachfolgerin Susanne Bernhardt vorgestellt. Für ihr selbstloses Wirken erhielt dabei Helga Bäffgen die Goldene Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes.

Helga Bäffgen leitete seit 2010 den Seniorentreff, obwohl sie diese Aufgabe nur übergangsweise übernehmen wollte. Zuvor war sie bereits über 15 Jahre als Helferin aktiv. In einer sehr persönlich gehaltenen Ansprache würdigte die Leiterin des Fachdienstes Gemeindecaritas, Annegret Kastorp, Helga Bäffgens Wirken: Sie habe einfallsreich die Nachmittage und Ausflüge gestaltet. Dazu gehörten jahreszeitlich geprägte Kaffeerunden, die - etwa an Karneval - mit ausgewählten und selbst verfassten Vorträgen aufgelockert wurden. Anschließend überreichte Harald Klippel, Direktor des Caritasverbandes Rhein-Sieg, die Caritas-Auszeichnung. Zu den Gratulanten gehörten Pfarrer Reinhold Malcherek, Diakon Michael Lux und die anwesenden Senioren.

Helga Bäffgen selbst bedankte sich bei ihren langjährigen Mitstreiterinnen. Ihrer Nachfolgerin, Susanne Bernhardt, wünschte sie viel Glück und Freude für die neue Aufgabe.

Pfarrer Malcherek begrüßte Susanne Bernhardt mit einem Blumenstrauß und bedankte sich für ihre Bereitschaft, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Anstelle der sonst üblichen Kaffeetafel durften sich Teilnehmer und Gäste an einem reichhaltigen Salatbuffet bedienen und sich ein Glas Sekt sowie Steaks und Würstchen vom Grill schmecken lassen. Ein Quartett des Merler Chores „Die Brücke“ und der „Spontan-Chor“ der Helferinnen trugen zum Gelingen des Nachmittags bei.

Der Seniorentreff von Sankt Johannes besteht seit etwa 45 Jahren. Die Begegnungen finden außerhalb der Schulferien in der Regel alle 14 Tage dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr im Pfarrsaal unter der Pfarrkirche statt. Die Termine werden jeweils in den Pfarrnachrichten bekannt gegeben. Die neue Leiterin Susanne Bernhardt ist unter der Telefon-Nr. 95 36 95 zu erreichen. Auskünfte erteilt auch das Pastoralbüro, Hauptstraße 86, Telefon-Nr. 5067.

Mit Bagger und Schaufel ans Werk...

„Mit Bagger und Schaufel an die Arbeit" hieß es am Samstag, den 06.07.2013 bereits um 09:00 Uhr morgens vor dem Außengelände der Kath. Tageseinrichtung für Kinder St. Maria.
Die engagierten Helfer errichteten einen Parkplatz für die Familien der KiTa. St. Maria in Wormersdorf. Der Platz des Parkplatzes vor dem  Pfarr- und Begegnungszentrums, welcher bisher genutzt wurde, ist begrenzt und konnte dem regen „KiTa- Verkehr" nicht Stand halten.
Für die Eltern, Herrn Nederstigt und Herrn Dr. Funken kein Problem. In einer gemütlichen Runde, mit belegten Brötchen wurde tatkräftig und schnell ein Parkplatz errichtet. Durch eine großzügige Spende des  Kirchengemeindeverbands wird dieser Parkplatz mit Kies bedeckt und kann somit für die Eltern der KiTa bequem zum Parken genutzt werden.

Die KiTa St. Maria sagt
DANKE

Bild: Die Väter der KiTa St. Maria errichten gemeinsam mit Herr Nederstigt und Herr Dr. Funken einen Parkplatz für die Einrichtung

Eltern der Jakobus-Kita wählen neuen neuen Beirat

Stefanie Gemein, Helga Klein und Celiné Momsen sind wieder in die Elternvertretung der Jakobus-Kita in Altendorf-Ersdorf gewählt worden. Neu für das Gremium bestimmte die Elternversammlung Andrea Hatesaul, Daniela Feuser und Markus Mazurs. Auf der Tagesordnung des Treffens stand auch der Bericht über das vergangene Jahr mit vielen Veranstaltungen. Zu Beginn begrüßte Leiterin Rabea Becker Pfarrer Reinhold Malcherek als Vertreter des Einrichtungsträgers.

Auf Kaperfahrt Richtung Schule

Zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit-Zeit haben die Maxi-Kinder der Jakobus-Kita in Ersdorf ein Schlaffest mit Eltern und Geschwistern gefeiert. Los ging es mit einem Wortgottesdienst in der Ersdorfer Kirche Sankt Jakobus. Mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen bestückten die Kinder ein Schiff, welches sie auf Kurs Richtung Grundschule bringen soll.

Anschließend ging es für die Maxis im Kindergarten weiter, wo Piratenoutfits gebastelt wurden. Als Freibeuter mit Hut und Augenklappe ging es bald auf Schatzsuche durch Ersdorf. Es waren viele Aufgaben zu lösen. Und zu guter Letzt wurde der Schatz gehoben: für jedes Kind eine Portion Eis.

Die Erzieherinnen hatten ein buntes Programm auf die Beine gestellt: Es wurden T-Shirts gestaltet, gespielt und gemeinsam gegessen. Die Übernachtung war für alle ein großes Highlight. Beim gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen, zu dem Eltern und Geschwister hinzukamen, konnte man das eine oder andere verschlafene Kindergartenkind beobachten. Im Anschluss erhielten die Kinder ihre Mappen mit Bildern und Fotos, sowie ihre Schultüten, die sie in den Wochen zuvor mit den Erzieherinnen gestaltet hatten. Mit den Eltern schenkten die Kinder dem Kita-Team noch zwei Bänke für den Außenbereich, sowie ein großes selbst gemaltes Bild für drinnen.

Geistliches Testament von Kardinal Meisner

Der verstorbene Kardinal Meisner hat ein geistliches Testament hinterlassen. In dem im Jahr 2011 verfassten „letzten Wort“ ruft der frühere Kölner Erzbischof dazu auf, dem Papst zu folgen. Meisner war am 5. Juli im Alter von 83 Jahren beim Urlaub in Bad Füssing gestorben.

Das geistliche Testament finden Sie hier.

Das Domradio hat auf seiner Internetpräsenz zum Tode von Kardinal Meisner eine Sonderseite eingerichtet. Diese finden Sie hier.

Kita-Kinder aus Wormersdorf im Eiswerk

Eine besonderes Erlebnis – gerade bei den hohen Temperaturen: 27 Kinder der katholischen Tageseinrichtung Sankt Maria in Wormersdorf haben mit ihren fünf Erzieherinnen das seit März 2016 eröffnete „Eiswerk“ von Christopher Nolden in Rheinbach besucht. Der dreijährige Justus fand allein schon die Bustour ganz besonders aufregend und wäre gerne auch noch weiter gefahren. Für die „schlauen Eulen“, die Vorschulkinder, war es der letzte gemeinsame Ausflug mit der Gruppe.

Im „Eiswerk“ an der Weiherstraße 8 gab es erst einmal Frühstückspause. Dann ging es los - und in Kleingruppen in die Eisküche von Herrn Nolden. Die Kinder durften auf einem Tisch sitzen und konnten von dort alles gut beobachten. Jannis, 4 Jahre, fand es toll, dass der Tisch auch mit Ihnen gedreht wurde, so dass sie immer alles ganz genau sehen konnten.

Neue Messdiener in Ersdorf

Vier Mädchen und ein Junge verstärken jetzt die Messdienerschar aus dem Doppelort Altendorf-Ersdorf. Sie wurden bei der Sonntagsmesse am 14. Juli in der Pfarrkrche Sankt Jakonus feierlich eingeführt. Pfarrer Reinhold Malcherek betonte die Wichtigkeit des liturgischen Dienstes der Messdiener und bedankte sich für Ihren Einsatz für die Gemeinde. Im Anschluss wurde zum gemeinsamen Grillen ins Pfarrheim eingeladen. Hiermit wurde die Einführung der Messdiener ebenso gefeiert wie der Start in die Sommerferien. 

Kevelaer-Wallfahrt in Zeiten der Pandemie

Es war ein ungewohntes Bild am ersten Dienstag der Sommerferien in Kevelaer. Nur wenige Menschen „verloren“ sich auf dem Kapellenplatz, wo man sonst Hunderte Pilger antrifft, etliche davon aus Meckenheim und Umgebung. Statt 350 Fuß- und Buspilger wie in den vergangenen Jahren waren es diesmal nur 13, die teils mit dem Auto angereist oder einen Teil des Weges gegangen waren. Nach einem Hallo und einem Cappuccino im Eiscafe machte sich die Gruppe dann langsam auf zur Pilgermesse in der Basilika, die um 11.30 Uhr begann. Obwohl die Teilnehmerzahl auf 150 begrenzt ist, hatte niemand Schwierigkeiten, nach der Registrierung noch einen der gekennzeichneten Plätze zu bekommen. Nach einem persönlichen Gebet vor dem Gnadenbild ging es dann zum Mittagessen, bevor man sich dann langsam wieder auf getrennten Wegen Richtung Meckenheim aufmachte.
Seit Gründung der Kevelaer-Bruderschaft 1847 gab es nur wenige Jahre, in denen die Wallfahrt nicht stattfinden konnte. Und deshalb wurde ein Programm erarbeitet, wie die Tradition unter Covid-19-Bedingungen aufrechterhalten werden konnte. Hierzu gehörte die Messe am Samstagmorgen um 7.00 Uhr in Sankt Johannes der Täufer, in der normalerweise die Fußpilger auf den Weg gesandt werden, persönliche Gebetszeiten in der Pilgerwoche sowie die Bereitstellung der jährlichen Pilgerkerze, die im kommenden Jahr in der Kerzenkapelle für die Anliegen aus Meckenheim brennen wird. Auch wenn die Gruppe froh war, auf diese Weise die Pilgertradition fortsetzen zu können, hoffen alle Teilnehmer darauf, im nächsten Jahr wieder eine Wallfahrt im gewohnten Rahmen miteinander erleben zu dürfen.

Tim Breuer ist neuer Jungschützenprinz

Drei Teilnehmer wetteiferten um den Titel - und Tim Breuer holte den Prinzenvogel mit dem 90. Schuss von der Stange. Den sportlichen Erfolg errang er beim Prinzenschießen der Schützenjugend aus Ersdorf-Altendorf am Montag, 22. September. Die Pfänder des Vogels gingen zuvor an Kai Kriechel (Kopf), Tim Breuer (rechter Flügel) und Johannes Jacoby (linker Flügel).
Vor dem Wettbewerb hatten sich die Schüler- und Jungschützen der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf zur Jugendversammlung getroffen und Hendrik Beer zum stellvertretenden Jungschützenmeister gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Anne Klein an und wird gemeinsam mit der 1. Jungschützenmeisterin Andrea Wiesel die Leitung der Jugendabteilung übernehmen.

Kita "Zur Glocke" jetzt U3-tauglich

Wie eine lange Menschenkette von der Kirche St. Johannes der Täufer bis zur Kita „Zur Glocke" zog sich die Prozession der Festgemeinde bei den Einweihungsfeierlichkeiten des Erweiterungsbaus. Nach der festlichen Familienmesse, die von den Kindern und Erzieherinnen der Tagesstätte mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen vorbereitet und von der Kinderschola begleitet wurde, wollten doch viele dabei sein, als Pfarrer Dr. Reinhold Malcherek die acht neuen Räume einsegnete. Einen Vorläufer unserer katholischen Kindertagesstätte fand dieser bereits im Evangelium: „Lasset die Kinder zu mir kommen!" Diese Aufforderung Jesu sei auch in Zeiten des KiBiz (Kinderbildungsgesetz) und speziellen Raumanforderungen an die Betreuung von Kleinkindern die eigentliche Aufgabe.
Als Vertreter des Kirchengemeindeverbandes fasste Dr. Bernhard Heckenbücker kurz zusammen, was in den letzten Jahren alles geschehen musste, damit künftig „Glockenkinder" von 2 bis 6 Jahren in den vorbildlich ausgestatteten und liebevoll gestalteten Räumen betreut werden können. Vom Grundstücksankauf über die Planungen bis zu den einjährigen Bauarbeiten konnte das ganze Projekt nur in enger Zusammenarbeit mit der Seniorenhaus GmBH der Cellitinnen gelingen, die angrenzend eine Haus für drei Senioren – Hausgemeinschaften aufbauen.
Nach weiteren Gruß- und Dankesworten u.a. von Bürgermeister Bert Spilles, Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen und Seniorenhausleiterin Ingrid Gierich schloss ein selbstgedichtetes Lied der Kinder und Erzieherinnen über das Jahr des Umbaus das offizielle Programm ab. Das Fest ging weiter, für die Erwachsenen mit Sekt und Fingerfood, Kaffee und Kuchen, Führungen durch die alten und neuen Räume. Die Kinder freuten sich auf der Hüpfburg, bei der Schatzsuche und beim Kinderschminken. Ein tolles Fest ließ alle Gäste die Freude über die gelungene Arbeit so vieler erleben.

JAKK-Jugendmesse: "Bin ich hier zu Hause!?"

Die Frage nach dem Zuhause hat sich jeder schon einmal gestellt. Bei der Jugendmesse in Ersdorf hat der Katholische Jugendarbeitskreis Meckenheim (JAKK) diese Frage gemeinsam mit der Malteser Jugend aus Meckenheim einmal aufgeworfen und sie dabei ganz konkret auf die aktuelle Flüchtlingslage bezogen. Denn eines ist den Jugendlichen klar: „Das sind Menschen, die unsere Hilfe brauchen!“

Und so wurde nicht nur an Herz und Seele appelliert, den Flüchtlingen nicht mit Argwohn und abweisend gegenüber zu stehen. Es wurden auch mit einer Reihe an an Vorurteilen aufgeräumt, die durch Medien und Internet geistern. Etwa dass Deutschland bezogen auf seine Größe gar nicht einmal so viele Flüchtlinge aufnimmt und Schweden da fünfmal weiter ist. Auch die oft zitierte Polizeistatistik entpuppt sich bei genauem Hinsehen als haltlos, um auf die vermeintliche Kriminalität von Migranten zu schließen. Denn diese zeigt nur, dass Migranten häufiger einer Straftat verdächtigt werden – eine Tatsache, die sich auch aus den Vorurteilen der Mitbürger nährt, die Ausländer häufiger anzeigen, „einfach weil es Ausländer sind“.

Die Messe nutzte der neue Kreisjugendseelsorger Thomas Taxacher, um sich den Jugendlichen aus Meckenheim vorzustellen. Er zeigte sich begeistert von dem Engagement und lud im Gegenzug ein, einmal in seiner Jugendmesse in Siegburg vorbeizuschauen.

Mit der Schützenjugend in die Sommerferien

28 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren sind am letzten Schultag mit der St. Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf in die Sommerferien gestartet. Beim „Sommerferien Special“ von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag boten sieben  Jugendleiter der Schützenbruderschaft ein Programm mit vielen Highlights: Beim Chaos-Spiel und der abendlichen Schatzsuche durch den Doppelort kamen die Kinder in Bewegung. Am Ende der Suche wurde der Schatz gehoben — Marshmallows für das Lagerfeuer. So konnte der Abend gemütlich ausklingen und die letzten Teilnehmer wurden mit müden Augen um 1 Uhr in ihre Zelte geschickt. Für viele der Jüngeren stand die erste Übernachtung im Zelt oder sogar die erste Übernachtung ohne Eltern an.

Erstes Ökumenefest in Meckenheim: Pfarrerin und Pfarrer loben Fortschritte

Sie haben das Motto „Da kann ja jeder kommen“ wörtlich genommen: Zahlreiche evangelische und katholische Christen fanden am Sonntag, 2. Juli, den Weg zum ersten ökumenischen Begegnungsfest in Meckenheim. Statt wie geplant in der Swistaue fand das Fest wegen des wechselhaften Wetters rund um die evangelische Christuskirche statt. Bei kreativen Angeboten, Essen und Trinken und gemeinsamen Singen verbrachten die Besucher aus beiden Konfessionen einen gemeinsamen Nachmittag. Impressionen vom Fest finden Sie in der Bildergalerie.

Das Fest startete mit Gottesdiensten jeweils in der evangelischen Christuskirche und der katholischen Kirche Sankt Johannes. Als Zeichen der Verbundenheit nahm der katholische Pfarrer Franz-Josef Steffl am Gottesdienst in der Christuskirche und der evangelische Pfarrer Radomír Nosek an der Messfeier in der katholischen Johanneskirche teil. In den Gottesdiensten wurde der Wunsch artikuliert, das Trennende zu überwinden und von Gott mehr gemeinsam Zeugnis abzulegen.

Bilder vom Katholikentag gesucht

Wer aus der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim war vom 8. bis 13. Mai beim Katholikentag in Münster? Gerne können Sie uns Bilder von ihrem Besuch in der Westfalenmetropole zukommen lassen, um sie in eine Bilderstrecke einzustellen. Bitte senden Sie Ihre Bilder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Erste Eindrücke finden Sie bereits in der Bildergalerie.

Neues Außengelände des Familienzentrums Sankt Josef eingeweiht

Nach fast vier Monaten Planung und Bauzeit ist das Außengelände des Familienzentrums Sankt Josef in Wormersdorf eigeweiht worden. Dazu feierten Kinder und Erzieherinnen am 12. Juli ein großes Fest mit Eltern und Großeltern. Nachdem Diakon Michael Lux mit Unterstützung der Kinder alle neuen Spielgeräte den Segen gespendet hatte, konnte das rote Band durchtrennt werden. Nun gab es kein Halten mehr: Die Kinder stürmten die neue Kletterburg und erkundeten im Laufe des Nachmittags alle neuen Errungenschaften.
Die Kids produzierten Eis im neuen Sandbereich und ritten auf den vom Förderverin gestifteten Holzpferden iin den Sonnenuntergang. Nach und nach ziehen weitere Attraktionen in den Außenbereich ein und bereichern das Spielen und Lernen der Kinder.
Das Familienzentrum erhielt zudem eine Auszeichnung als nachhaltige Kita vom Wissenschaftsladen Bonn. Die Kinder hatten sich mit ihren Erzieherinnen vor allem mit Projekten zur Tierwelt befasst. Es wurde eine Bienenweide gesät und ein Insekten- Hotel gebaut. Überdies zog ein Regenwurm-Terrarium  ins neue Außengelände ein.

Malteser üben „Massenanfall von Verletzten“

Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich die Malteser Einsatzkräfte aus Meckenheim, Bad Honnef und Siegburg am 26. September wieder zu einem gemeinsamen Übungstag getroffen. Rund 30 Kräfte der Einsatzeinheit der Bezirksregierung Köln versammelten sich dazu unter Einhaltung der Hygienebedingungen zunächst am Malteser Standort in Meckenheim und absolvierten später eine Einsatzübung in Bonn.

Claudia Motzka verabschiedet sich

Eigentlich endet ihr Jahr in der Meckenheimer Pfarreiengemeinschaft erst im September. Doch wegen der Sommerferien hat Gemeindeassistentin Claudia Motzka bereits am Sonntag, 6. Juli, im Gottesdienst in St. Michael in Merl Abschied genommen. Pfarrer Reinhold Malcherek dankte ihr für Ihren Einsatz in der Pastoral der Gemeinden; sie sei für das Pastoralteam eine große Bereicherung gewesen.

Auch Claudia Motzka selbst zeigte sich dankbar für ihre erstes Berufsjahr als Gemeindeassistentin. Sie habe in der Seelsorge viele Erfahrungen machen und Menschen ein kleines Stück ihres Weges begleiten können, sagte die 24-Jährige. In allen Pfarrgemeinden sei sie tätig gewesen: beispielsweise in Ersdorf beim Weltgebetstag der Frauen, in Wormersdorf bei der Familienmesse zur Sternsinger-Aktion, in Lüftelberg bei der Vorbereitung der Familienmesse oder in Meckenheim bei einer Kirchenführung. Besonders intensiv sei die Zeit in Merl gewesen, wo sie sechs Kinder auf ihrem Weg zur Erstkommunion begleitet und in diesem Rahmen ein Weihnachtskrippenspiel und einen Kinderkreuzweg gestaltet habe.

Die Gemeindeassistentin dankte dem Pastoralteam, insbesondere ihrer Mentorin, Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen. Nach dem Gottesdienst lud sie zu Kuchen und Kaffee ins Gemeindezentrum. Im nächsten Schritt möchte Claudia Motzka schwerpunktmäßig Erfahrungen im Religionsunterricht sammeln.

Feuer in der KiTa St. Josef : Lagerfeuer

Am vergangenen Freitag (26.07.2013) trafen sich, so war gedacht, eine kleine Gruppe Eltern mit Kindern zum Singen und Stockbrot backen am Lagerfeuer.

Falsch gedacht. Nachdem der Plan öffentlich war, meldete sich eine große Gruppe Eltern (47) und Kinder (48) an. Treffpunkt: in und um den Sandkasten der KiTa St. Josef in Wormersdorf.

Mit viel Herzblut und einigen melodischen Abweichungen haben alle einen fröhlichen Abend verbracht. Stockbrot gab es zuerst für die Kinder, denen aber auf die Dauer das Garen über dem Feuer zu lange dauerte. So erinnerten sich, besonders die Väter, an ihre Jugendzeit und setzten sich um das Feuer.

Es war ein gelungener Abend, den wir sicher im nächsten Jahr wiederholen werden.

Grillen für Groß und Klein

Zwölf Väter und ihre Kinder haben sich unter Leitung von Chefkoch Ralf Kabus an die Vorbereitung gemacht - von ausgefallenen Speisen vom Grill und alles was dazugehört. Kleinere Blessuren waren lediglich beim Schneiden der Rohkost zu verzeichnen. Nach 11.00 Uhr kamen die dazugehörenden Mamas und Geschwister. Und nun wurde auch noch der Paijas in die Kleider „gestopft“. Am Mittag gab es gegen 13.00 Uhr ein leckeres Mittagessen.

Ghana-Partnerschaftsfest

Impressionen vom diesjährigen Ghana-Partnerschaftsfest finden Sie in der Bilderstrecke.

Den Artikel des General-Anzeiger zum Partnerschaftsfest finden Sie hier.

Start der Schützenjugend in die Sommerferien

Am letzten Schultag sind 30 Kinder mit der St. Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf in die Sommerferien gestartet. Zum zweiten Mal veranstalteten die Jugendleiter ein „Sommerferien Spezial“. 24 Stunden lang – von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag – boten sieben Jugendleiter ein Programm mit vielen Highlights.  Unter dem Motto „Deutschland ist bunt“ setzten sich die Kinder altersgerecht mit dem Thema „Geflüchtete“ auseinander und berichteten von ihren Erfahrungen in der Schule oder im privaten Umfeld, bevor spielerisch mit einer Geschichte die Flucht von Kindern nachempfunden wurde. Hier konnten Große und Kleine nachvollziehen, wie man Stück für Stück auf private Gegenstände verzichten muss. So blieben Turnschuhe, Teddy oder Smartphone nach und nach bei der Flucht aus dem Heimatdorf auf der Strecke, bis jedes Kind am Ziel nur noch ein Teil vorzuweisen hatte. Anschließend hinterließen die Kinder auf einer Deutschlandkarte viele bunte Handabdrücke, um symbolisch die Vielfalt Deutschlands darzustellen.

Wieder eine Königin bei den Altendorf-Ersdorfer Schützen

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf hat vom  31. August bis zum 2. September zu den jährlichen Schießtagen und zum Majestätenschießen eingeladen. Die Königswürde erzielte mit  376. Schuss Melanie Schreiner. Sie ist seit einem Jahr Mitglied der Bruderschaft. Neuer Bürgerprinz wurde Maximilian Vith mit dem 39. Schuss und neue Bürgerkönigin wurde Talita Imgrund mit dem 214. Schuss. Brudermeister Christian Klein krönte mit seinem Stellvertreter Marco Klee die neuen Majestäten.

1.600 Besucher beim Diözesanjungschützentag auf Burg Adendorf

Über 1.600 Gäste sind zum Diözesanjungschützentag am 7. Juli auf dem Gelände der Wasserburg Adendorf gekommen. Der Begegnungstag der Schützenjugend des Erzbistums Köln unter dem Motto „Jugend bewegt was!“ begann mit einer Messfeier unter freiem Himmel im. Anstelle der Predigt wurde die Messe von einigen Jugendlichen „unterbrochen“, die mit dem Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich kind- und jugendgerecht über das Evangelium sprachen. Stefan Ehrlich, dem zum Ende des Gottesdienstes zu seinem silbernen Priesterjubiläum gratuliert wurde, unterstützten die Co-Zelebranten der Kölner Stadtdechant Robert Kleine, der zugleich Bundespräses der Schützen ist, Bezirkspräses Diakon Wolfgang Kader, Pfarrer Werner Kaser und Kaplan Henrik Land.

Schauspielerin Julia Torres im Familienzentrum Sankt Josef

Gemeinsam mit der Schauspielerin Julia Torres hat das Familienzentrum Sankt Josef den Weltkindertag gefeiert. Am 21. September war sie mit ihrer Gedicht-Theatershow „Ich und Du – Müllers Kuh“ aus dem Sprachförderprojekt „Mit Händen und Füßen“ zu Gast in Wormersdorf. Kinder und Erzieherinnen waren begeistert. Gemeinsam wurde viel gereimt und Quatsch gemacht.

Ferienfreizeit für 13 Wormersdorfer Kinder

Zum vierten Mal hat das Familienzentrums Sankt Josef in Wormersdorf für 13 Kinder des Ortes ein Ferienprogramm aufgelegt. Fünf junge Frauen und ein Mann gestalteten In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Rheinbach die letzten beiden Ferienwochen. Dazu gehörten ein tägliches gemeinsames Frühstück, sportliche Aktivitäten beim Tomburg Boxing Verein, ein Tag auf dem Spielplatz in Bad Neuenahr und ein Besuch im Odysseum in Köln. Ein weiterer Höhepunkt war ein Ausflug in den Erlebnispark Tolli in Mayen. Auch im kommenden Jahr soll es eine Ferienfreizeit des Familienzentrums geben.

Kommt zusammen!

Kinderschminken, Filzbälle basteln, in der Hüpfburg toben. Das Gemeindefest 2013 hatte für die Kleinen viel zu bieten. Und für die Großen vom Kuchen über Schwenkgrill bis zum Getränkepavillon eigentlich auch alles, was man an einem heißen Sommertag braucht.

Eingeladen hatte als Veranstalter der Kirchenvorstand St. Martin Wormersdorf und etwa 400 Gemeindemitglieder und Gäste kamen zur Familienmesse und dem anschließenden bunten Treiben rund um den Kirchturm.

Als Kooperationspartner sorgten die Rom-Walfahrer für nicht-alkoholische Cocktails und der Sportverein mit Torwandschießen und Volleyballspiel auf der Gemeindewiese für Stimmung. Familie Flohe unterstützte die Messdienerarbeit mit ihrem mobilen Pizzaofen und die Küsterin Silke Thoma lud zu einer außergewöhnlichen Kirchturmführung ein.

Insgesamt schafften es die Veranstalter und ihre Partner, eine lebendige Dorfmitte in und um den Kirchturm zu schaffen. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass sie mit weiteren Aktionen wie einem Martinsmarkt im November, einem Benefiz-Essen und unserem Gemeindefest 2014 dem Ziel des Erhalts einer lebendigen Gemeinde rund um und mit Kirche einen Schritt näher kommen.

Erster Kleinkindergottesdienst in Ersdorf

Erstmals seit vielen Jahren fand in der der Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. in Ersdorf wieder ein Kleinkindergottesdienst statt. Dieser wurde unter dem Motto „Wir alle haben einen Namen“ von Eltern aus der St. Jakobus Kita gemeinsam mit Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen vorbereitet und am 22. September gefeiert. Auf einem Tuch, welches auch bei den künftigen Terminen „die Mitte“ darstellen soll, konnte jedes der gut 20 gekommenen Kinder mit oder ohne Hilfe der Eltern symbolisch „ein Kind“ ausmalen und mit seinem Namen versehen. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Familien zum gemütlichen Ausklang im Pfarrheim.

Erzieherin Birgit Görtz verabschiedet sich von Jakobus-Kita

Birgit Görtz, die Leiterin der Maulwurf-Gruppe der Jakobus-Kita in Ersdorf, wechselt nach 23 Jahren die Kindertagesstätte. In Wormersdorf will sie noch einmal etwas Neues wagen. Dort wird sie ebenfalls mit einer Gruppenleitung betraut.

Mit Beginn ihres 2. Ausbildungsjahres zur Kinderpflegerin im August 1993 gehörte Birgit Görtz zum Erzieher-Team der Jakobus-Kita Ersdorf. Von 2009 bis 2012 machte sie parallel zu ihrer Arbeit eine Ausbildung zur Erzieherin und übernahm mit deren Abschluss die Gruppenleitung.

Die Kinder, Eltern und das Erzieher-Team aus Ersdorf verabschiedeten Birgit Görtz mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ihre gute Laune, vielen Ideen und guter Draht zu den Kindern wurden allseits geschätzt. Den Wunsch, noch einmal woanders zu arbeiten, kann jedoch jeder verstehen.

„Immer wieder erfrischende Neuerungen“

Pastoralreferentin Franziska Wallot feierlich verabschiedet

Die Pfarreiengemenschaft Meckenheim hat sich am Sonntag, 9. Juli, im Familiengottesdienst von Sankt Johannes feierlich von Pastoralreferentin Franziska Wallot verabschiedet. Bei einem anschließenden kleinen Empfang dankten ihr Pfarrer Reinhold Malcherek und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Matin Barth, für ihr seelsorgliches Engagement. In den fünf Jahren ihres Wirkens habe sie „immer wieder erfrischende Neuerungen“ auf den Weg gebracht, so Barth.

Dabei verwies er besonders auf die Initiativen Wallots für die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarreiengemeinschaft. So habe sie maßgeblich zu einem neuen Internetauftritt beigetragen. Zudem habe sie das Magazin „Perspektiven“ mitbegründet, mit dem gerade auch jene Menschen erreicht werden sollen, die keinen direkten Kontakt zur Kirchengemeinde haben. Wallot habe aber auch bedeutende Impulse für die Firmkatechese und die Gestaltung der Familienmessen gegeben. Barth wünschte Franziska Wallot und ihrer Familie einen guten Neustart in Köln-Porz.

Auch das Pastoralteam verabschiedete sich von ihrer Kollegin und schenkten ihr ein Bild. Das Gemälde zeigt zwei Boote – Symbol für den alten Wirkungskreis und dem künftigen Arbeitsfeld  in hoffentlich nicht zu rauer See.

Andreas Otto  

Impression von der Verabschiedung von Franziska Wallot finden Sie in der Bildergalerie.

Gütesiegel Buchkindergarten für Kita zur Glocke und Familienzentrum Sankt Josef

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband haben die Kita zur Glocke in Meckenheim und das Familienzentrum Sankt Josef aus Wormersdorf mit dem Gütesiegel Buchkindergarten ausgezeichnet. Damit wird ihr Engagement in der frühkindlichen Leseförderung gewürdigt. Das Gütesiegel honoriert Betreuungseinrichtungen, in denen Erzählen, Reimen und Lesen zum Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts gehören. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern und eine altersgerechte Medienbildung. Zudem bringen sie Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt. Die beiden Einrichtungen überzeugten mit ihrem Konzept, zu dem regelmäßige Bücherei-Besuche oder Theaterstücke nach Buchvorlage zählen.
Insgesamt erhalten 208 Kindergärten in ganz Deutschland die Auszeichnung für ihren besonderen Einsatz, Kinder früh für Geschichten und Sprache zu begeistern. 820 Einrichtungen hatten sich für das Gütesiegel beworben. Schirmherr des Gütesiegels Buchkindergarten ist der Kinderbuchautor und Illustrator Paul Maar. Initiator ist die Interessengruppe Leseförderung des Börsenvereins. Weitere Informationen finden sich auf der Website www.guetesiegel-buchkindergarten.de.

Chor "Pamoja" wieder beim "Altstadtfest" dabei

Zum dritten Mal ist am ersten Septemberwochenende der deutsch-kongolesische Chor "Pamoja" ("Gemeinsam") bei der Ghana-Partnerschaft und beim Meckenheimer Altstadtfest zu Gast gewesen. Bedingt durch die Baumaßnahmen um die Pfarrkirche Sankt Johannes musste die "Partnerschaft" mit ihrem traditionellen "Afrikanischen Markt" und dem Chor auf den Kirchplatz ausweichen.

"Pamoja" unterstützt mit seinen Auftritten den nun zehn Jahre bestehenden Bonner Verein "Sun for Children", der in der Stadt Goma an der Grenze zu Ruanda Waisen- und Straßenkinder betreut. Der Chor fand erneut begeisterten Zuspruch und wurde bereits zum nächsten Altstadtfest am 05./06. September 2015 eingeladen.

Die Ghana-Partnerschaft bot auf Ihrem Markt Kunstgewerbe, Kleidung und Gewürze aus Afrika sowie ghanaisches Mittagessen an, das bei den Meckenheimer Bürgern seit Jahren sehr beliebt ist. Der Ertrag des "Marktes" fließt wie der des jährlichen "Gerümpelturniers" des katholischen Jugendarbeitskreises JAKK in den Ausbildungsfonds der Partnergemeinde Sankt Paul in Kumasi/Ghana. Daraus werden Kinder und Jugendliche aus armen Familien nach strengen Kriterien unterstützt.

Dritte Ferienaktion des Familienzentrums St. Josef - ein Erfolgserlebnis

Heute ging diese Aktion, an der 18 Kinder teilnahmen, mit einem Grillfest zu Ende.
Ein fröhliches Programm mit vielen Aktionen über zwei Wochen  lies keine Langeweile aufkommen. Höhepunkte waren: ein Besuch im Maislabyrinth, Trainingsstunden beim Tomburg Boxing, ein Tag an der Steinbachtalsperre und ein Besuch im Sportmuseum in Köln. Sicherlich am meisten beeindruckt hat die Kinder aber der Blick über Rheinbach aus dem Korb des Leiterfahrzeuges.
Im nächsten Jahr wird es diese Ferienfreizeit wohl wieder geben und wer Interesse hat, Betreuer zu werden, kann sich schon jetzt melden.
Die Fahrten zu den Veranstaltungen ermöglichten uns: Eltern und Förderer mit Kleinbussen.

Ihnen und auch den Sponsoren sei an dieser Stelle ein herzliches „Danke"  gesagt.

Auf dem Campus sind die Kinder los

Die Maxi-Kinder der Jakobus-Kita Ersdorf haben am 8. September einen Ausflug zum Campus Klein-Altendorf gemacht. Dort begrüßte sie Herr Wiesel, um mit ihnen durch die Plantagen zu fahren. Beim Pflücken von Äpfeln und Birnen lernten die Kinder viel über den Obstanbau. Zudem gab es große Bäume mit riesigen Blättern zu bestaunen. Und auch sonst gewannen die Kinder tolle Eindrücke, zum Beispiel beim Besuch der Gewächshäuser mit vielen Tomaten und Gurken sowie bei der Besichtigung des Kühlhauses und der Sortieranlage. Die Kinder hatten an diesem Tag viel Spaß und lernten auf spielerische Weise den Campus Klein-Altendorf kennen.

Meckenheimer Delegation in Ghana empfangen

Nach der Abreise dreier Gäste aus Ghana mit Dr. Martin Barth sowie  Angelika  und  Thomas  Herwartz  wurde  die  Delegation aus  Meckenheim  vom  amtierenden Erzbischof  Gabriel  J. Anokye in Kumasi empfangen. Sie konnte eine englische Dokumentation zu der nun 30 Jahre bestehenden Partnerschaft zwischen St. Johannes d.T. und St. Paul überreichen. Der Erzbischof würdigte erneut diese in der größten Diözese Ghanas einzig bestehende Gemeindepartnerschaft als modellhaft.  Aus  gegenseitigem  Kennenlernen  und wechselseitigem  Lernen sei geistliche Verbundenheit und solidarisches Handeln bei der Unterstützung dringender Bildungsprojekte erwachsen. Die Delegation besichtigt diese Projekte, um den Stand der Entwicklung feststellen und weiter planen zu können.

Jahresabschluss der Jakobus-Kita Ersdorf

Zum Jahresabschluss des Kindergartenjahres in der Jakobus-Kita Ersdorf gab es einen Grillnachmittag mit Kindern, Eltern und dem Erzieher-Team. Auch die Familien, deren Kinder nach den Sommerferien in die Kita kommen, nahmen zahlreich teil. Leiterin Rabea Becker begrüßte alle Anwesenden, bevor der Nachmittag mit Grillwürstchen, Salaten und kalten Getränken startete. Die Kinder tobten nach Herzenslust auf dem Außengelände, wurden geschminkt und hatten viel Spaß, während die Eltern die Zeit nutzen, um sich zu unterhalten.

Anne Beer regiert die Schützen in Altendorf-Ersdorf

Die Schützen aus Altendorf-Ersdorf haben am 31. August und 1. September ihre neuen Majestäten ermittelt. Die sechs jüngsten Starter – die Bambinischützen – gingen mit dem Lasergewehr an den Start. Beim digitalen Vogelschießen errang Fiona Schreiner den Kopf (28. Schuss), Florian Klein den rechten Flügel (33. Schuss), Benjamin Klein den linken Flügel (15. Schuss) und Clara Klein den Stoß (8. Schuss). Den glücklichen 42. Schuss auf den Rumpf gab Florian Klein (7) ab und beerbte damit als neuer Bambiniprinz seine Schwester Clara.

Jugend schießt Tore für Ghana: Mehr als 777 Euro Erlös

Mehr als 777 Euro Spenden für Ghana hat das diesjährige Gerümpelturnier des Arbeitskreises JAKK erbracht – wenn denn auch die zugesagten Unternehmensspenden eingehen. Das Spendenturnier fand am 24. August zum achten Mal am Meckenheimer Bolzplatz in der Schützenstraße statt. Die Spieler zwischen 14 und 25 Jahren sammelten im Vorfeld Sponsoren, die einen bestimmten Betrag für jedes Tor zusagten, das im Turnier geschossen wurde. Insgesamt erzielten die sieben Mannschaften 38 Tore. Der Gewinn fließt in den Ausbildungsfonds der Partnergemeinde von Sankt Johannes in Kumasi in Ghana.
Neben den Tor-Spendern haben sich auch einige Unternehmen dazu bereit erklärt, mit Festbeträgen die Aktion zu unterstützen. Zudem steigerte der Verkauf von Grillfleisch bei dem guten Wetter das Ergebnis. In den letzten sieben Jahren kamen durchschnittlich 777 Euro zusammen - eine Schnapszahl, die wohl auch in diesem Jahr übertroffen wird. Interessenten können sich nach wie vor beteiligen. Daten zum Spendenkonto: Kirchengemeinde Sankt Johannes d. T., Raiffeisenbank Rheinbach, BIC: GENODED 1RBC, IBAN: DE46 3706 9627 1002 5980 23, Betreff: "Spende zugunsten Ausbildungsfonds Ghana-Partnerschaft".

Schießtage für Jedermann der St. Sebastianus-Schützenbrüderschaft

Schießtage für Jedermann in Altendorf mit knapp 150 Teilnehmern

Altendorf. Am 30. August und 1. September wetteiferten knapp 150 Teilnehmer bei den Schießtagen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf um die vorderen Plätze.

Neben dem Luftgewehrschießen in den Klassen „Damen", „Herren" und „Schützen" wurde für die unter Zwölfjährigen ein kostenloser Lasergewehr-Wettkampf angeboten. Jannis Weber setzte sich bei den 14 Teilnehmern durch und errang, wie bereits 2012, den 1. Platz (44 Ringe). Mit 43 Ringen wurde Anna-Lena Heinrichs Zweitplatzierte vor Max Bruch (42 Ringe). Alle drei wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Im Bogenschießen gewann Ingo Winterscheid (50 Ringe) vor Wolfgang Selbach und Elvira Winkler (jeweils 48 Ringe). Die Sieger erhielten Süßwaren-Preise.

Ebenfalls eine Medaille erhielt Niklas Weiler, der mit 36 Ringen den Sonderpreis bei den teilnehmenden Minderjährigen errang.

Die Siegerehrung und offizielle Bekanntgabe der Mannschafts- und Einzelwertungen der anderen Klassen findet am kommenden Samstag (7. September) im Laufe des Königsballes statt.

Der Ball beginnt um 20:00 Uhr und wird zu Ehren der noch bis Sonntag amtierenden Majestäten, Königin Sandra Laube mit Prinzgemahl Hardy, Prinzessin Judith Breuer und Bürgerkönig Ferdi Koll gefeiert. Eine Cocktailbar, eine Tombola und Live-Musik mit dem Party-Duo „Palm Beach" sorgen für einen gemütlichen Abend auf dem Schützenplatz in Altendorf (Ahrstraße hinter dem Ortsausgang Richtung Gelsdorf).

Am Sonntag den 8.9. werden die neuen Majestäten mit dem traditionellen Holzvogelschießen ermittelt. Das Bürgerkönigsschießen mit dem Kleinkalibergewehr, zu dem alle Nichtschützen ab 18 Jahre herzlich eingeladen sind, beginnt um 11:30 Uhr.

Die Krönung und Gratulation der neuen Majestäten findet am Sonntagabend um 20:00 Uhr auf dem Schützenplatz statt. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft freut sich auf eine starke Beteiligung an allen Terminen.

Zum Verstorbenengedenken am kommenden Montag (9.9./Beginn um 20 Uhr an der Altendorfer Burg) laden Schützen und Ortsausschuss herzlich alle Bürger von Altendorf-Ersdorf ein.

Hilfe kommt an: Fahrräder für Flüchtlinge

Die Hilfe ist angekommen: Meckenheimer Bürger haben für Flüchtlinge in der Apfelstadt zwei Fahrräder gespendet. Ein Somalier und ein albanisches Kind freuen sich über die neue Beweglichkeit auf zwei Rädern (Fotos: Karlheinz Schmidt).

Sommerliches Pfarrfest in St. Michael

Unter strahlend blauem Himmel und bei Temperaturen über 25 Grad  hat die Pfarrgemeinde St. Michael in Merl am 25. September ihr Pfarrfest gefeiert. Der Pfarrausschuss konnte eine Reihe von Gruppen gewinnen: Da gab es eine Gemäldeausstellung, einen Stand des „Kleinen Buchladens“ vom Neuen Markt sowie der Messdiener mit Milch-Shakes und Popcorn, Kinderschminken, einen Chorauftritt der Katholischen Grundschule sowie eine Darbietungen der Merler Musikschule. Zum 20. Jahrestag der Einweihung der Orgel in St. Michael bot Kantor Bernhard Blitsch eine Führung an.

Starken Zuspruch fand die von der Raiffeisenbank Rheinbach zur Verfügung gestellte Hüpfburg, deren Transport die Firma Reifen Rüttgers ermöglichte. Pfarrgemeinde und Pfarrausschuss danken darüber hinaus sehr herzlich dem Malteser-Hilfsdienst für seinen Einsatz, allen Helfern/innen sowie den Spendern von Salaten und Kuchen für das reiche Buffet.

Kennenlernfest in der Jakobus Kita

Ende August war es soweit: Alle Familien der Jakobus Kita Ersdorf wurden zum Kennenlernfest in die Kindertagesstätte in der Raiffeisenstraße eingeladen. Leiterin Rabea Becker begrüßte Klein und Groß und stellte das Programm für die Kinder vor. Für diese waren im großen Sandkasten Schätze vergraben. Und eine Malwerkstatt lud zum kreativen Gestalten ein. Derweil blieb den Eltern Zeit, sich bekannt zu machen und zu unterhalten.

„No Problama“ bei der Lama-Wanderung

Ein spezielles Highlight hatte das Familienzentrum Sankt Josef im Angebot: eine Lama-Wanderung. Am Freitag, 13. September, trafen sich die Teilnehmer um 15:00 Uhr in Mehlem Rödderberg. Angelika Mendgen, Referentin für tiergestützte Pädagogik und Gründerin von LamaLogisch, begrüßte die Gruppe. Zu Beginn gab es von ihr eine kleine Lama- Kunde. Hierbei ging es darum,  die Teilnehmer, egal ob Groß oder Klein, einen kleinen Crash-Kurs Umgang mit den Tieren vertraut zu machen. Warum und wann spucken Lamas? Was fressen die Tiere? Oder: Wie verhalte ich mich, wenn mir das Lama zu nahe kommt? Solche Fragen wurden geklärt und die Teilnehmer mit kleinen Aufgaben eingebunden. Bevor die Wanderung losging, zeigte Angelika Mendgen noch, wie dem Lama das Halfter angelegt wird.
Bei traumhaftem Ausblick auf das Siebengebirge führten die Teilnehmer immer in Zweierpärchen ein Lama aus. Dies gestaltete sich nicht immer ganz einfach, da die Tiere teilweise etwas bockig oder auch sehr langsam waren, was dem Spaß an der Sache allerdings keinesfalls schadete. „No Problama“ bei der Lama-Wanderung. Die Teilnehmer konnten mit den Tieren auch auf Tuchfühlung gehen, indem sie die Lamas am Hals streicheln durften oder sich hier und da einen kleinen "Lama-Kuss" abholten. Im Großen und Ganzen war der Ausflug ein toller Erfolg und hat allen Beteiligten im Alter zwischen 2 und 75 Jahren großen Spaß gemacht.
Anna Vortmann

Pilgertour von Wormersdorf nach Mayschoß

Es ist eine alte Tradition: Die Wallfahrt nach Mayschoß. 19 Pilger machten sich am Sonntag, 21. September, mit Pfarrer Reinhold Malcherek von Wormersdorf aus in das Ahrtal auf – trotz strömenden Regens. Ziel war die Relique des heiligen Rochus in Mayschoß. Er gilt als Nothelfer und Schutzpatron gegen Pest, Cholera und Seuchen. Nach der Legende soll er im 13. Jahrhundert auf seiner Pilgerreise nach Rom Pestkranke gepflegt haben, bevor er selbst an der Seuche erkrankte, dann aber auf wundersame Weise wieder geheilt wurde.

Bereits im 17. Jahrhundert, als in der Gegend um Wormersdorf die Pest grassierte, gab es Wallfahrten ins Ahrtal. Später lebte diese alte Tradition wieder auf – wenngleich sich die Motivation des Wallfahrens verändert hat. So geht es heute mehr darum, wieder zu sich selbst und zu Gott zu finden oder um Gemeinschaft im Glauben zu erleben.

In diesem Jahr hatte das Vorbereitungsteam die Wallfahrt unter das Thema „Auf dem Weg des Friedens“ gestellt. In den Gebeten und Liedern ging es um den Frieden in der Welt. In Mayschoß traf die Fußgruppe auf weitere Gemeindemitglieder, die mit dem Auto zur heiligen Messe um 11.00 Uhr gekommen waren. Im Anschluss an den Gottesdienst und an einen gemeinsamen Imbiss im dortigen Pfarrheim machte sich die Pilgergruppe dann auf den Rückweg nach Wormersdorf. Auf dem Hof Nussbaum in Kalenborn erfolgte nochmals eine Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Bereits jetzt sind alle Gemeindemitglieder zur Teilnahme an der nächsten Rochus-Wallfahrt eingeladen. Sie findet am Sonntag, 20. September 2015, statt.

St. Sebastianus-Schützenbrüderschaft präsentiert neuen König

Sebastianus-Schützen in Altendorf-Ersdorf feiern ihre Majestäten

Altendorf-Ersdorf. Mit dem 341. Schuss auf den Rumpf des widerspenstigen Holzvogels beendete Werner Gurk einen regelrechten Krimi.

Um die Königswürde wetteiferten sechs Teilnehmer. Sie holten den Holzrumpf in kleinsten Stücken von der Stange, so dass sie bei den letzten 30 Schuss kaum noch das Ziel erkennen konnten. Für Brudermeister Christian Klein war es „ein echter Krimi".

Zu guter Letzt hatte Werner Gurk das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Mit den Worten „Ich mache jetzt den letzten Schuss" schoss er das letzte 20-Cent große Stück des Rumpfes ab. Seine Schützenbrüder ließen ihn hochleben. Der 53-jährige ist seit 1997 der St. Sebastianus Schützenbruderschaft und war vor zehn Jahren bereits einmal König. Begleitet wird er von seiner Frau Talita Imgrund.

Bei den Jungschützen setzte sich Kai Kriechel gegen seine zwei Mitstreiter durch. Der 95. Schuss auf den Rumpf des Prinzenvogels beendete den Wettstreit und machte den 21-Jährigen zum neuen Jungschützenprinzen.

Die Würde der Bürgerkönigin errang Elvira Winkler mit dem 157. Schuss. Die kleine Schwester von König Werner Gurk setzte sich damit gegen ihre drei männlichen Mitstreiter durch und errang die würde nun zum zweiten Mal.

Bei der abendlichen Krönung der neuen Majestäten freute sich Brudermeister Christian Klein über die Anzahl der Gäste.

Der stellvertretende Bürgermeister Michael Sperling gratulierte den neuen Majestäten und dankte der Schützenbruderschaft für die Pflege des Brauchtums und ihr Engagement im sozialen Bereich.

Auch der Ersdorfer Ortsvorsteher Ferdi Koll sprach den neuen Würdenträger seine Glückwünsche aus.

Am Vorabend des Majestätenschießens feierten die Schützen ihren traditionellen Königsball zu Ehren ihrer scheidenden Majestäten Königin Sandra Laube, Prinzessin Judith Breuer und Bürgerkönig Ferdi Koll. Diese verbrachten mit Gästen aus dem Ort und mit den Gast-Schützenvereinen des Bezirksverbandes Voreifel einen gemütlichen Abend bei Musik und Tanz. Hierzu spielte das Tanz- und Party-Duo „Palm Beach" auf. Eine Tombola und die Cocktailbar rundeten das Angebot ab. Nach Begrüßung und Königstanz folgten zu späterer Stunde noch die Gratulationskur der scheiden Majestäten und die Siegerehrung der Schießtage. Hier freuten sich die erfolgreichen Teilnehmer über Sachpreise, Urkunden und Pokale. In der Klasse „Schützen" errang Kathrin Merzenich den 1. Platz vor Diözesankönig Ferdi Lohmüller und Hans-Josef Merzenich. Die beste Minderjährige Teilnehmerin bei den Schützen war Laura Fischer. Sie errang wie auch die ersten drei Sieger der Klasse ebenfalls 50 Ringe, hatte jedoch die schlechtere 10 geschossen. Die Klasse „Nichtschützen – Damen" führte Talita Imgrund vor Simone Fritzen und Angela Wagner an. Bei den Herren gewann der 16-jährige Johannes Floßdorf vor Hans-Peter Heinrichs und Jens Winkler.

In der Mannschaftswertung der Schützen gewann „Die Cocktailtruppe" von „Adendorf IV" und der Mannschaft „Kleinigkeiten". In der Mannschaftswertung der Nichtschützen gewann die Feuerwehr vor dem Kegelclub „Jönne Könne" und den Junggesellen. Den 1. Platz beim Glücksschießen errang Claudia Schwarz.

Die Schützen blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück und starten mit Werner Gurk in ein neues Königsjahr

Ein Zeichen der Hilfsbereitschaft

Am Sonntag, 13. September, machten sich rund 30 Radfahrerinnen und Radfahrer auf den Weg durch den Kottenforst. Eingeladen hatten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Meckenheim / Kirchengemeinde St. Michael und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Meckenheim.

Angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen – auch in Meckenheim – hatten die Initiatoren der Fahrradtour beschlossen, ein konkretes, sichtbares Zeichen der Hilfsbereitschaft und Integration zu setzen und insbesondere Flüchtlinge zu der Fahrradtour einzuladen. Gekommen waren sowohl Einzelpersonen als auch Familien aus Syrien, dem Kosova, Albanien und Eritrea. Ihre Fahrräder hatten sie in den letzten Tagen und Wochen von Meckenheimer Bürgerinnen und Bürgern erhalten.

Die Mittagsrast am Forsthaus Venne bot die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Umstände und Hintergründe für die Flucht aus den jeweiligen Heimatländern zu erfahren. Aus diesen Gesprächen erwuchs Verständnis für die jeweilige Situation, so für den syrischen Flüchtling, der stolz die Bilder seiner Frau und seiner beiden Kinder zeigte, die noch in Damaskus sind.

Den Artikel des General-Anzeigers zu der Radtour finden Sie hier.

Neuer König in Altendorf-Ersdorf

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf hat einen neuen König. Um den Rumpf des Holzvogels und damit um die Würde des Schützenkönigs kämpften beim Majestätenschießen am Sonntag, 18. September, 4 Männer und eine Frau: Brudermeister Christian Klein, sein Stellvertreter Marco Klee, Damensprecherin Helga Klein sowie die beiden Schießmeister Uli Dold und Ralf Breuer.

Jungschützentag in Gymnich

55 Teilnehmer des Bundes der Sankt Sebastianus Schützenjugend Voreifel sind am 27. August nach Erftstadt-Gymnich gereist, um dort den Diözesanjungschützentag zu verbringen.  Unter der Leitung der Bezirksjungschützenmeister Hendrik Beer (Ersdorf-Altendorf) und Kathrin Merzenich (Adendorf) nahm die große Abordnung aus der Voreifel mit ihren Jugendmajestäten an dem jährlichen Event teil.
Nach einer Jugendmesse und einem großen Festzug durch Gymnich lud ein großes Rahmenprogramm zum Mitmachen ein. Das Motto des Tages lautete „ I love green!“. Und so wurden von den Ausrichtern alle Anschaffungen auf ihre Nachhaltigkeit geprüft.
2019 richten die Bezirksjugend Voreifel die Diözesanjungschützentage auf der Burg Adendorf aus. Um diese große Jugendveranstaltung zu stemmen, werden neben dem ehrenamtlichen Engagement auch Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren gesucht (Kontakt: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Sechs neue Messdienerinnen und eine neue Leiterin

Die Pfarrgemeinde Sankt Michael in Merl kann sich über sechs neue Messdienerinnen und eine neue Leiterin freuen. Im Gottesdienst am Sonntag, 29. September, wurden die sechs Mädchen feierlich in die Ministrantenschar aufgenommen. An dem Patrozinium-Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Michael nahmen insgesamt 31 Messdiener und Messdienerinnen teil. 
Neben der Aufnahme in den "Hofstaat Gottes" stand die Übergabe des Staffeltstabes in der Leitung der Messdiener Sankt Michael an. Der langjährige Leiter, Hanno Wurm, wurde dankbar und ein wenig wehmütig verabschiedet. Schließlich hat er in den vergangenen Jahren maßgeblich am Aufbau der Messdienerschaft mitgearbeitet. Das Pastoralteam und die Gemeinde dankten ihm für sein Engagement. Alle guten Wünsche gingen an seine Nachfolgerin: Eva Lauwers.

Meckenheimer bei Amtseinführung von Kardinal Woelki

Auch einige Meckenheimer ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, um an der Amtseinführung des neuen Kölner Erzbischofs teilzunehmen. Kardinal Rainer Maria Woelki wurde am Samstag, 20. September, im Kölner Dom mit einem Pontifikalamt feierlich in sein Amt eingeführt. Er ist der 95. Bischof von Köln und folgt auf Kardinal Joachim Meisner, der 25 Jahre lang die erzdiözese geleitet hatte. Der Dom war mit 4.000 Menschen bis zum letzten Platz gefüllt, draußen hatten sich auf dem Roncalli Platz noch einmal mehrere Hundert Menschen versammelt.

Auch der Vorsitzende des Meckenheimer Pfarrgemeinderates, Martin Barth, war dabei. Von ihm stammen einige Bilder, die in der Bilderstrecke zu finden sind. Darauf ist unter anderem die Übergabe des Petrusstabes durch Alterzbischof Meisner an seinen Nachfolger zu sehen. Einprägsam war das "Räucherwerk", das zahlreiche Ministranten mit ihren Weihrauchkesseln veranstalteten.

In seiner Predigt stellte sich der Kardinal in die Nachfolge von Kardinal Josef Frings, dessen Bischofsstab er im Gottesdienst der Amtseinführung übertragen bekam. Woelki rief die Gläubigen dazu auf, mit ihm zusammen sich ans Werk der Verkündigung der christlichen Botschaft zu machen und der Kirche ein Gesicht zu geben. Bezeichnend für den neuen Stil in Köln dürfte auch sein, dass Woelki am Morgen des 20. September in einer Obdachlosenunterkunft zusammen mit Bewohnern frühstückte.

"Neustart" für den Pfarrbrief

An diesem Wochenende erscheint die erste Ausgabe des neuen Magazins für die Pfarreiengemeinschaft Meckenheim. Die erste Ausgabe von "Perspektiven" beschäftigt sich mit dem Thema "Neustart" und geht in den Beiträgen auf den Neubeginn in verschiedenen Lebenssituationen, aber auch in unserer Pfarreiengemeinschaft ein. Auch für die Redaktion war die Erarbeitung der ersten Ausgabe wirklich ein Neustart und wir hoffen, dass wir durch ein neues Layout und ein neues Konzept auch Menschen erreichen können, die (noch) keinen engen Kontakt zu unserer Kirche haben.Ein ganz herzliches Dankeschön gilt der Redaktion, die durch viele Diskussionen, die konkrete Erarbeitung der Beiträge und das Setzen und Layouten diese Ausgabe möglich gemacht hat!Ein ganz herzliches Dankeschön gilt auch unseren Austrägerinnen und Austrägern für Ihre Bereitschaft, das Heft auch in der neuen Größe und Gestaltung auszutragen.Ihnen allen wünscht die Redaktion viel Freude beim Lesen und freut sich auf Ihre Rückmeldungen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)!

 

Kartoffel-Fest in der Jakobus-Kita

Schälen, Zerkleinern, Kochen: Beim Kartoffel-Fest der Kindertagesstätte Sankt Jakobus in Ersdorf Anfang September hatten Eltern und Kinder , Anfang September viel zu tun. Leiterin Rabea Becker und ihr Team hatten die Kita-Familien eingeladen, um beim gemeinsamen Arbeiten, Spielen und anschließendem Essen einen gemütlichen Nachmittag im Kindergarten zu verbringen und um den Austausch zwischen den Eltern zu fördern. Für das Abendessen zauberten Groß und Klein eine reichhaltige Kartoffelsuppe. Beim Kartoffel-Drucken gestalteten die Kinder eigene Leinenbeutel. In den Disziplinen Kartoffel-Lauf und- Werfen konnten sich Kinder und Eltern eben so messen wie beim Sackhüpfen.

Besuch beim Chief und beim Erzbischof

Thomas Herwartz über die Reise einer Meckenheimer Delegation nach Ghana

Unser Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, Martin Barth, und das Ehepaar Angelika und Thomas Herwartz besuchten im Juli die Partnergemeinde Sankt Paul in Kumasi. Über die Reise nach Ghana berichtet im Folgenden Thomas Herwartz. An zwei Abenden will die Gruppe auch mit Bildern und Videos ihre Erlebnisse schildern: Am Sonntag, 30. Oktober, um 10:30 Uhr (nach dem Gottesdienst) im Pfarrsaal von St. Johannes der Täufer (unter der Kirche), Adolf-Kolping-Str. und am Donnerstag, 1. Dezember, um 19:30 Uhr im Pfarrsaal von  St. Michael, Merl, Zypressenweg 4.

Unsere Delegation wurde auf vielfältige Weise begrüßt. Am Partnerschaftssonntag hatten sich 16(!) Gemeinschaften der Pfarrgemeinde versammelt. Mit jeder musste mindestens ein Bild gemacht werden. Der Erzbischof Gabriel Anokye nahm sich persönlich Zeit für uns und unsere Anliegen. Er lud uns zur Priesterweihe von 7 Neupriestern ein. Wir waren dort Ehrengäste. Auch Alterzbischof Sarpong empfing uns und lud uns zu einem Abendessen ein. Den Kumasi-Chor, der schon mehrmals in Meckenheim war, sang und tanzte speziell für uns.

Helga Klein ist neue Schützenkönigin in Ersdorf-Altendorf

Helga Klein ist neue Schützenkönigin in Ersdorf-Altendorf. Den gut gezielten 225. Schuss platzierte die 36-jährige  Grundschullehrerin beim Königsschießen, an dem sich beim Schützenfest Mitte September 14 Schützenbrüder und -schwestern beteiligt hatten. Klein ist damit bereits die 6. Frau der Bruderschaft, die die Könniginnenwürde selbst errungen hat.

Beim Bürgerkönigsschießen mit dem Kleinkalibergewehr schoss Christoph Nöthen den Holzvogel mit dem 226. Schuss ab und setzte sich gegen seine 11 Mitbewerber durch. Die Ermittlung des Bambiniprinzen wird altersbedingt mit dem Lasergewehr durchgeführt. Mit dem 18. Schuss auf den Rumpf im Monitor sicherte sich Patrick Schreiner den Titel der Nachwuchsschützen und wurde Bambiniprinz. Schülerprinzessin wurde seine große Schwester Sophia Schreiner mit dem 109. Schuss auf den Rumpf. Die Schülerschützen schossen mit dem Luftgewehr. Sowohl bei den Schülern als auch bei den Bambinis gab es vier Teilnehmer.

Standartenübergabe der Schützen in Altendorf-Ersdorf

Mit der Krönung des neuen Diözesanschützenkönigs des Erzbistums Köln – Andreas Zündorf (Hubertus Fühlingen) – ist für die Diözesanmajestäten Helga und Christian Klein aus Altendorf-Ersdorf am Bundesschützenfest in Schloß Neuhaus (Paderborn) Anfang September ein aufregendes Jahr zu Ende gegangen. Über 80 Termine nahm das Diözesankönigspaar weit über die Grenzen des Erzbistums hinaus wahr und legte dabei über 5.000 Kilometer zurück.

Kennenlern-Vormittag in der Jakobus-Kita

Zu einem Kennenlern-Vormittag hat das Team der Kita Sankt Jakobus Ersdorf-Altendorf Mitte September eingeladen. Viele – alte wie neue Kindergarten-Familien – nutzten die Chance. Bei herbstlich frischem Wetter brachen Kind und Kegel zu einem einstündigen Spaziergang durch die Plantagen auf. Im Anschluss kehrten die Spaziergänger wieder in der Kindertagesstätte ein, um auf dem Außengelände gemeinsam zu picknicken und zu spielen. Die Eltern und Erzieher fanden Zeit für Gespräche

Afrikanischer Markt lockte viele Besucher

Afrikanische Klänge du Gesänge, bunte fröhliche Farben und der Duft von exotischen Speisen waren beim Stadtfest der Baumschulstadt ein besonderer Anziehungspunkt. Der „Partnerschaftsausschuss Ghana" der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer hatte auf dem Platz vor der Kirche einen großen afrikanischen Markt aufgebaut. Da konnten auch gelegentliche Regenschauer und technische Probleme die Stimmung nicht trüben.
Gerade als Ausschusssprecher Dr. Ernst Schmied und Bürgermeister Bert Spilles (CDU) den Chor „Pamoja" aus Bonn ansagen wollten, streikte die Lautsprecheranlage. Der Bürgermeister wusste Abhilfe zu schaffen. Behände sprang er auf ein Mäuerchen und verschaffte sich mit eigener lauter Stimme Gehör. Ein afrikanischer Marktschreier hätte es nicht besser gekonnt. Der Chor unter Leitung von Michel Sanya Mutambala hatte den Verstärker ohnehin nicht nötig. Mit eingängigen afrikanischen Gospelgesängen begeisterte er das Publikum und lud die Zuhörer zum Mitsingen ein, was auch gerne angenommen wurde.
Herzlich begrüßt wurde auch der ehemalige Pfarrer der Partnergemeinde St. Paul im Bistum Kumasi, Philip Opoku Nyame. Er freute sich über die große Resonanz, die der afrikanische Markt trotz der vielen anderen Attraktionen bei dem Stadtfest fand. Nyame war als Pfarrer von St. Paul viermal in Meckenheim und traf bei seinem jetzigen privaten Besuch viele alte Bekannte wieder. Besonders begeisterte ihn der Stand des Vereins „Sun for Cildren", an dem afrikanisches Kunsthandwerk feilgeboten wurde. Der Verein unterstützt Schulprojekte, ganz nach den Worten des Mitbegründers der Partnerschaft zwischen St. Paul und St. Johannes, Bischof Peter Sarpong: „Der Schulweg ist der Weg aus der Armut". ES

Kirchenzeitung, 13.09.13, S. 40

Rund 100 Teilnehmer bei Schießtagen in Altendorf-Ersdorf

Mehr als 100 Teilnehmer starteten am 4. und 6. September bei den Schießtagen der Altendorf-Ersdorfer Sebastianusschützen. Neben den Luftgewehrklassen „Damen“, „Herren“ und „Schützen“ wurde auch Bogenschießen angeboten.. Erstmalig wurde in diesem Jahr ein Präsentkorbschießen angeboten. Insgesamt gingen 26 Mannschaften an den Start - und es wurden knapp 2.000 Schüsse abgegeben.

Zudem gab es für Kinder bis 11 Jahre wieder die Möglichkeit, am Lasergewehr-Wettkampf teilzunehmen. Da die Schützenbruderschaft ihre Satzung geändert hat, ist nun auch die Aufnahme von Mitgliedern ab sechs Jahren möglich. Für diese Altersgruppe werden die Schützen künftig über das Jahr verteilt verschiedene Angebote an Samstagvormittagen konzipieren (Basteln, Plätzchen backen, Gruppenspiele, Lasergewehr-Training und vieles mehr). Die geschulten Jugendleiter der Bruderschaft planen hierfür ein buntes Programm. Interessenten sind gebeten, sich für weitere Informationen bei Brudermeister Christian Klein zu melden (02225 9999067, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Wie der Weihbischof wohnt und glaubt

Firmlinge aus Meckenheim besuchen Ansgar Puff in Köln

10 Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim haben Weihbischof Ansgar Puff in Köln besucht. Nach einer Zugfahrt kam die Gruppe am Samstag, 24. September, bei ihm an. Die spannende Frage: Wie wohnt so ein Weihbischof? Auf dem kurzen Fußweg vom Bahnhof zur Wohnung begegneten die Firmlinge auch noch Kardinal Rainer Maria Woelki, der ihnen freundlich zuwinkte.

Gut besuchte Lesung über Kaiserin Maria Theresia

Die Mütterlichkeit in Person, sowohl für ihre Untertanen als auch für ihre zahlreichen Kinder – so wurde und wird Maria Theresia oft dargestellt. Einen differenzierteren Blick auf die österreichische Kaiserin warf die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger  aus Münster bei einer Lesung in Meckenheim. Sie hat zum 300. Geburtstag Maria Theresias eine umfassende Biografie geschrieben, die sie auf Einladung der Katholischen Öffentlichen Bücherei, der Frauen Union Meckenheim und des Katholischen Bildungswerks vorstellte. Die Veranstaltung war gut besucht, das Publikum zeigte lebhaftes Interesse und stellte viele Fragen.

Fast 30 Einsätze für die Malteser Jugend bei Übungs-Wochenende

Fast 30 Mal sind die Mitglieder der Malteser Jugendgruppe Meckenheim bei ihrem „Rettungsdienst-Wochenende“ am 4. und 5. Oktober mit dem Krankenwagen ausgerückt. Bereits zum sechsten Mal traf sich die Gruppe zu diesem Übungs-Wochenende auf der Rettungswache. Dabei übernachten die Jugendlichen in ihrer Dienststelle und werden immer wieder zu einem realistisch nachgestellten Notfall gerufen.

100 Teilnehmer bei Schießtagen in Altendorf-Ersdorf

Rund 100 Teilnehmer sind bei den Schießtagen in Altendorf-Ersdorf an den Start gegangen. Neben dem Bogenschießen und den Luftgewehr-Klassen „Damen“, „Herren“ und „Schützen“ wurde am 5. und 7. September für die unter Zwölfjährigen wieder ein Lasergewehr-Wettkampf angeboten. Erstplatzierte wurde Saskia Schwarz mit 41 Ringen. Sarah Schlösser errang mit demselben Ergebnis, aber einer schlechteren Nachkomma-Wertung den zweiten Platz. Liam Krüger wurde mit 35 Ringen Dritter. Die Siegerehrung nahmen die Jungschützenmeisterinnen Andrea Wiesel und Anne Klein vor.

Die Siegerehrung der Mannschafts- und Einzelwertungen der anderen Klassen findet am Samstag, 13. September, beim Königsball statt. Dieser beginnt um 20.00 Uhr und wird zu Ehren der noch bis Sonntag amtierenden Majestäten, Königspaar Werner Gurk und Talita Imgrund, Prinz Kai Kriechel und Bürgerkönigin Elvira Winkler, gefeiert. Eine Cocktailbar, eine Tombola und Live-Musik mit dem Party-Duo „Palm Beach“ sorgen für einen gemütlichen Abend auf dem Schützenplatz in Altendorf (Ahrstraße hinter dem Ortsausgang Richtung Gelsdorf).

Am Sonntag, 14. September, werden die neuen Majestäten mit dem traditionellen Holzvogelschießen ermittelt. Das Bürgerkönigsschießen mit dem Kleinkalibergewehr, zu dem alle Nichtschützen ab 18 Jahre eingeladen sind, beginnt um 12.00 Uhr. Ebenfalls startet um 12.00 Uhr erstmalig ein Kinder- und Jugendkönig-Wettkampf mit der Laseranlage. Die Krönung der neuen Majestäten erfolgt am Sonntagabend ab 19.00 Uhr auf dem Schützenplatz. Zum Verstorbenengedenken am Montag, 15. September, um 20.00 Uhr an der Altendorfer Burg laden Schützen und Ortsausschuss Vereine und Bürger von Altendorf-Ersdorf ein.

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